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Schematische Darstellung Arterien-Plaques © decade3d

Erhöhte Blutfette: Die Blutfette im Detail

Die im Blut zirkulierenden Fette und Fettbegleitstoffe, unter anderem Triglyzeride und Cholesterin, müssen aufgrund ihrer Wasserunlöslichkeit mithilfe verschiedener „Shuttles“ transportiert werden. Diese Lipoproteine (LDL, HDL, VLDL etc.) werden nach Fettzusammensetzung, Dichte, Herstellungsort sowie Funktion in unterschiedliche Fraktionen unterteilt. So kommt es zur Unterscheidung zwischen Cholesterin an LDL- und HDL-Lipoproteinen – bekannt auch als „böses“ und „gutes“ Cholesterin.

Ist der LDL-Cholesterin-Wert erhöht, bedeutet dies ein erhöhtes Risiko für Ablagerungen in den Blutgefäßen. Bei HDL-Cholesterin hingegen ist ein hoher Wert im Blut wünschenswert, da es die Cholesterinausscheidung über die Gallensäuren begünstigt.

Cholesterin wichtiger Baustoff im Körper


Cholesterin ist besser als sein Ruf, denn es ist lebenswichtig. Nicht zuletzt deshalb wird es auch im Körper selbst gebildet.

Cholesterin dient im Körper als wichtiger . . .

Das „böse“ Cholesterin (LDL)

Die Low-Density-Lipoproteine (LDL, Lipoprotein niedriger Dichte) transportieren Cholesterin zu den unterschiedlichsten Geweben im Körper, in denen es gebraucht wird. Erhöhte Blutspiegel an LDL-Cholesterin gehen allerdings mit einem gesteigerten Risiko für Arteriosklerose einher.

Das „gute“ Cholesterin (HDL)

Das in High-Density-Lipoproteinen (HDL, Lipoprotein hoher Dichte) durch das Blut transportierte Cholesterin wird deswegen als „gut“ bezeichnet, weil auf diesem Weg nicht mehr benötigtes Cholesterin zur Leber zurückgebracht und dann über die Galle ausgeschieden wird.

Hinweis Cholesterin kommt nur in Mensch und Tier vor. Pflanzen, also auch pflanzliche Öle, sind frei von Cholesterin.

Triglyzeride

Diese Fette gelangen über die Nahrung in den Körper, werden aber auch von der Leber selbst gebildet. Erhöhte Trigyzeridwerte (Hypertriglyzeridämie) können isoliert oder kombiniert mit erhöhtem Cholesterin (Hypercholesterinämie) auftreten.

Weitere Informationen finden Sie in der Labormedizin unter Fettstoffwechsel sowie unter Leber und Gallenblase.

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