Gesundheitsportal
Inhaltsbereich
Ärztin untersucht Buben © nyul

In der Kinderarztpraxis

Wichtig im Zusammenhang mit dem Kinderarztbesuch sind Organisatorisches und Rechtliches wie beispielsweise: die e-card Ihres Kindes, die Wartezeiten in der Ordination, Informationen zu Untersuchungen und zur ärztlichen Schweigepflicht. Jede Ärztin/jeder Arzt organisiert ihre/seine Termine eigenverantwortlich. So gibt es Ärztinnen und Ärzte, die beispielsweise eigene Ordinationszeiten für Neugeborene, Säuglinge, Mutter-Kind-Pass-Termine oder Impfungen abhalten . . .

e-card

Nicht vergessen! Nehmen Sie die e-card immer zu Ihrer Kinderärztin/Ihrem Kinderarzt mit. Informationen über die e-card finden Sie hier.

Terminvergabe und Wartezeiten

Je kürzer die Wartezeiten bei der Ärztin/dem Arzt, umso besser für Sie und Ihr Kind. Grundsätzlich ist es sinnvoll, Termine zu vereinbaren. Das gilt auch bei akuten Beschwerden Ihres Kindes, damit die Ordinationsmitarbeiterinnen und Ordinationsmitarbeiter einen Einschubtermin ermöglichen können. Jede Ärztin/jeder Arzt organisiert ihre/seine Termine eigenverantwortlich. So gibt es Ärztinnen und Ärzte, die beispielsweise eigene Ordinationszeiten für Neugeborene, Säuglinge, Mutter-Kind-Pass-Termine oder Impfungen abhalten. Erkundigen Sie sich daher bitte über die Vorgehensweise in der jeweiligen Praxis.

Die Standarduntersuchungen

Bis zum fünften Lebensjahr Ihres Kindes werden die wichtigsten Untersuchungen innerhalb des Mutter-Kind-Pass-Programms vorgenommen. Dazu gehören unter anderen

  • orthopädische Untersuchungen (inkl. Hüftultraschall),
  • Untersuchungen des Hals-, Nasen- und Ohrenbereichs und
  • Untersuchungen der Augen.

Die Untersuchungen werden von der Kinderärztin/vom Kinderarzt durchgeführt, bzw. stellt sie/er eine Überweisung für andere Fachärztinnen/Fachärzte. Zusätzliche Untersuchungen können je nach Entwicklungsstand und eventuell bestehenden Beschwerden notwendig werden. Informationen dazu erhalten Sie von Ihrer Kinderärztin/Ihrem Kinderarzt.
Informationen zu den Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen finden Sie hier.

Ärztliche Schweigepflicht

Im Ärztegesetz heißt es: „Der Arzt und seine Hilfspersonen sind zur Verschwiegenheit über alle ihnen in Ausübung ihres Berufes anvertrauten oder bekannt gewordenen Geheimnisse verpflichtet.“ Näheres dazu erfahren Sie unter: Die ärztliche Schweigepflicht.

Hat die Ärztin/der Arzt den Verdacht, dass Minderjährige misshandelt, gequält, vernachlässigt oder sexuell missbraucht wurden, muss sie/er Anzeige an die Sicherheitsbehörde erstatten. Bei Verdacht gegenüber einer oder einem nahen Angehörigen, kann diese Anzeige laut Ärztegesetz aufgeschoben werden – und zwar so lange, wie es das Wohl der oder des Minderjährigen erfordert und eine Zusammenarbeit mit dem Jugendwohlfahrtsträger oder einer Kinderschutzeinrichtung eines Spitals erfolgt.

Wie erfolgt die Abdeckung der Kosten?

Die Kosten in Zusammenhang mit dem Arztbesuch im Krankheitsfall (Diagnostik, Untersuchungen, Medikamente etc.) bzw. im Rahmen der Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen werden durch die Sozialversicherung abgedeckt. Auch die diagnostischen Leistungen einer klinischen Psychologin/eines klinischen Psychologen werden bei Krankheitsverdacht von der gesetzlichen Sozialversicherung bezahlt. Voraussetzung dafür ist eine ärztliche Überweisung.

Weitere Informationen zur Kostenabdeckung im Rahmen des Arztbesuches finden Sie hier.

Drucken RSS-Feed Teilen Feedback
Zum Seitenanfang springen Transparente Grafik zwecks Webanalyse