Wir haben Videos eingebettet, die auf externen Video-Plattformen (z.B. YouTube) liegen. Es besteht die Möglichkeit, dass externe Video-Plattformen Cookies setzen. Wenn Sie dem zustimmen, können solche Videos abgespielt werden. Dazu besuchen Sie bitte unsere Cookie-Einstellungen. Weitere Informationen bietet unsere Datenschutzerklärung.

Wir haben Videos eingebettet, die auf externen Video-Plattformen (z.B. YouTube) liegen. Es besteht die Möglichkeit, dass externe Video-Plattformen Cookies setzen. Wenn Sie dem zustimmen, können solche Videos abgespielt werden. Dazu besuchen Sie bitte unsere Cookie-Einstellungen. Weitere Informationen bietet unsere Datenschutzerklärung.

Wir haben Videos eingebettet, die auf externen Video-Plattformen (z.B. YouTube) liegen. Es besteht die Möglichkeit, dass externe Video-Plattformen Cookies setzen. Wenn Sie dem zustimmen, können solche Videos abgespielt werden. Dazu besuchen Sie bitte unsere Cookie-Einstellungen. Weitere Informationen bietet unsere Datenschutzerklärung.

Organtransplantation: Nachsorge & Alltag

Organtransplantationen haben sehr gute Erfolgsaussichten. Sie retten Leben und bringen den Patientinnen oder Patienten in den meisten Fällen eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität. Voraussetzung hierfür ist eine lebenslange Nachsorge. In die Nachsorge wird die Hausärztin oder der Hausarzt eingebunden. Spezialistinnen oder Spezialisten des Transplantationszentrums beraten die Patientin bzw. den Patienten im Zuge der Nachsorge, welche Vorsichtsmaßnahmen im Alltag zu beachten sind.

Medikamente ordnungsgemäß einnehmen

Wichtig ist, dass die Organempfängerin bzw. der Organempfänger die verordneten Medikamente (Immunsuppressiva) verlässlich einnimmt, um eine Abstoßung des transplantierten Organs zu verhindern. Die Patientin oder der Patient wird geschult, Anzeichen von Komplikationen selbst erkennen zu können.

Kommt es zu Beschwerden, die auf eine Abstoßungsreaktion hindeuten, muss die Patientin oder der Patient rasch die betreuende Ärztin bzw. den betreuenden Arzt aufsuchen.

Symptome einer Abstoßungsreaktion sind z.B.:

  • Fieber, Anzeichen einer Erkältung,
  • Schmerzen,
  • Erbrechen oder Durchfall,
  • Wasser in den Beinen oder im Bauch,
  • Gelbfärbungen der Augen oder der Haut.

Infektionen vermeiden

Die nach einer Transplantation notwendigen Medikamente schwächen das Immunsystem. Dadurch steigt das Risiko für Infektionen. Vorbeugende Maßnahmen gegen Infektionen sind sorgfältige Körperpflege, regelmäßiges Händewaschen und Schutz vor Hautwunden. Die Ärztinnen bzw. Ärzte können weitere Vorsichtsmaßnahmen anordnen, wie z.B.:

  • Vermeiden großer Menschenmengen und Kontakt zu Haustieren,
  • Tragen eines Mundschutzes,
  • sorgfältige Küchenhygiene oder
  • Schutzimpfungen (Influenza, Pneumokokken).

Auf die Gesundheit im Alltag achten

Nach einer Transplantation können Patientinnen oder Patienten durch einen gesunden Lebensstil selbst einen Beitrag leisten, gesund zu bleiben. Dazu zählen gesunde Ernährung, Normalgewicht, regelmäßige Bewegung und Nichtrauchen.

Für manche Patientinnen oder Patienten kann es eine psychische Herausforderung sein, mit einem gespendeten Organ zu leben. Auch gilt es, mit den notwendigen Verhaltensmaßnahmen im Alltag zurechtzukommen. Diese psychischen Belastungen können im Einzelfall eine Therapie durch Psychologinnen/Psychologen notwendig machen.

Nach einer Transplantation ist ein normales Sexualleben möglich. Bei den Verhütungsmethoden raten Expertinnen bzw. Experten von Hormonspirale und Diaphragma wegen einer erhöhten Infektionsgefahr ab. Der Wunsch einer Schwangerschaft sollte mit der Ärztin oder dem Arzt abgeklärt werden.

Letzte Aktualisierung: 9. Februar 2026

Erstellt durch: Gesundheit Österreich GmbH, Abteilung ÖBIG – Transplant

Expertenprüfung durch: Priv.-Doz. Dr. Stephan Eschertzhuber

Zurück zum Anfang des Inhaltes