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Kostenlose Bewegungskurse: „Bewegt im Park“ wird zum Hit!

Yoga im Freien © WaveBreakMediaMicro
21.08.2017

Mehr als 200 kostenlose Bewegungsangebote in ganz Österreich bietet die Initiative „Bewegt im Park“. Seit Juni sind dem Motto „einfach kommen und mitmachen“ mehr als 15.000 Bewegungshungrige gefolgt ­– ein Rekord im Vergleich zu 2016! Die Sommerkurse laufen noch bis Mitte September. Eine aktuelle Studie unterstreicht: Gemeinsam Sport betreiben ist nicht nur gut für den Körper, sondern auch für die Psyche!

„Bewegt im Park“ richtet sich an Erwachsene jeden Alters und Kinder, an Anfänger und Fortgeschrittene. Von Montag bis Freitag kann man – teilweise schon am frühen Morgen oder am Abend – unter Anleitung professioneller Trainerinnen und Trainer der SPORTUNION und des ASVÖ an Einheiten teilnehmen. Eine Anmeldung oder Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Das vielfältige Angebot umfasst z.B. Beachvolleyball, Bodywork, Pilates, Yoga, Tanzen, Rennradfahren, Frisbee, Slackline etc.

Kostenlose Kurse bis Mitte September

Ein rascher Blick auf www.bewegt-im-park.at zeigt, welche Kurse in der Nähe angeboten werden. Die beliebte Initiative der Sozialversicherung, des Bundesministeriums für Sport und der Bundes-Sportorganisation (BSO) läuft noch bis Mitte September – also genug Zeit, um noch ein Bewegungsangebot kostenlos auszuprobieren.

Viele der Kurse sind mit dem „Qualitätssiegel für gesunde Bewegung und Sport im Verein“ von Fit Sport Austria ausgezeichnet. Wer durch „Bewegt im Park“ Lust auf mehr bekommen hat, kann sich unabhängig von der Initiative ab Mitte September an einem der Bewegungsangebote der Sportvereine anmelden.

Sport im Verein: Gut für Körper und Psyche!

Die positiven Wirkungen regelmäßiger Bewegung auf den Körper sind wissenschaftlich sehr gut untersucht und bekannt. Die psychosozialen Aspekte wurden jedoch bisher wenig thematisiert, so die BSO. Dieses Thema untersuchte nun ein Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der MedUni Wien und der Uni Wien in Zusammenarbeit mit der BSO in einer Literaturstudie.

Die Studie belegt: Gemeinsamer Sport im Verein hat besonders positive Auswirkungen auf die psychische Gesundheit. Denn: Während „soziale Netzwerke“ und elektronische Kommunikationskanäle wie facebook, Twitter oder Whatsapp boomen, würden die „wirklichen“ sozialen Kontakte spürbar abnehmen. „Echte“ soziale Kontakte von Mensch zu Mensch haben aber eine entscheidende Wirkung auf die Gesundheit. Sportvereine sind eine Plattform, die solche sozialen Beziehungen ermöglicht. Die Studie beschreibt die wichtigsten Wirkungen der Mitgliedschaft im Sportverein auf die Gesundheit. Dazu zählen:

  • Die aktive Mitgliedschaft im Sportverein in der Jugend trägt zur Eingliederung in die Gesellschaft bei (und schützt Jugendliche davor auf die schiefe Bahn zu geraten).
  • Die aktive Mitgliedschaft im Sportverein stärkt das Selbstvertrauen von Jugendlichen, insbesondere von Mädchen.
  • Die aktive Mitgliedschaft in einem Sportverein hat positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die psychische Gesundheit (z.B. Vitalität). Diese sind stärker als beim selbstorganisierten Sporttreiben.
  • Sportvereinsmitglieder sind mit ihrem Leben zufrieden(er).
  • Die Mitgliedschaft in einem Sportverein macht Spaß und bringt soziale Unterstützung mit sich. Dies führt auch zu einer regelmäßigeren sportlichen Betätigung.

Weitere Informationen:

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