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Österreich-Fahne mit Radioaktivitätssymbol © filipbjorkman

Strahlenbelastung in Österreich

Die durchschnittliche Strahlendosis der österreichischen Bevölkerung beträgt rund 4,2 mSv (Millisievert) pro Einwohnerin/Einwohner und Jahr. Sie setzt sich aus der natürlichen Strahlenbelastung (v.a. durch Radon) und der zivilisatorischen Strahlenbelastung (v.a. durch medizinische Strahlenanwendungen) zusammen.

Natürliche Strahlenbelastung

Die durchschnittliche Strahlendosis durch natürliche Strahlenquellen beträgt ca. 2,8 mSv pro Einwohnerin/Einwohner und Jahr. Etwas mehr als die Hälfte davon fällt auf das radioaktive Edelgas Radon, der Rest auf kosmische und terrestrische Strahlung sowie auf die Aufnahme natürlicher radioaktiver Stoffe mit der Nahrung.

Die natürliche Strahlenbelastung ist jedoch – hauptsächlich aufgrund unterschiedlicher Radonwerte – erheblichen Schwankungsbreiten unterworfen. In bestimmten Gebieten mit besonderen geologischen Bedingungen ist die Strahlenbelastung durch Inhalation von Radon deutlich höher als im österreichweiten Durchschnitt. Näheres zum Thema Radon finden Sie hier.

Zivilisatorische Strahlenbelastung

Die zivilisatorisch verursachte Strahlenbelastung beträgt durchschnittlich ca. 1,4 mSv pro Einwohnerin/Einwohner und Jahr und ist zum überwiegenden Teil durch die Anwendung radioaktiver Stoffe und ionisierender Strahlung in der Medizin, v.a. in der Röntgendiagnostik, bedingt.

Mit weniger als 0,01 mSv pro Jahr ist heutzutage die durch den Reaktorunfall in Tschernobyl 1986 und die oberirdischen Kernwaffenversuche der 1950er- und 1960er-Jahre bewirkte Strahlenbelastung vergleichsweise sehr gering.

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