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Was ist Lärm?

Geräusche entstehen durch Druckschwankungen in der Luft. Wir nehmen sie über unsere Ohren – physikalisch betrachtet – als Schall wahr. Lärm ist für den Menschen unerwünschter und störender Schall. Geräusche setzen sich aus vielen Schwingungen mit unterschiedlichem Schalldruck und unterschiedlichen Frequenzen zusammen. So empfinden wir sie als laut oder leise beziehungsweise als hoch oder tief.

Was wird als störender Lärm empfunden?

Was als störender Lärm empfunden wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • vom Geräusch selbst, vor allem von seiner Lautstärke und Tonhöhe,
  • vom Geräuschpegel der Umgebung und 
  • vom subjektiven Empfinden eines Menschen.

Wie wird Lärm gemessen?

Die Lautstärke eines Geräusches wird als Schalldruckpegel (Schallpegel) in Dezibel (dB) gemessen. Je höher der Schalldruckpegel, desto lauter ist das Geräusch. Die Frequenz ist die Anzahl der Schallschwingungen pro Sekunde und wird in Hertz (Hz) gemessen. Je höher die Frequenz, desto höher empfinden wir einen Ton. Der Mensch kann Frequenzen zwischen 16 bis rund 20.000 Hertz wahrnehmen.

Der Dauerschallpegel (energieäquivalenter Dauerschallpegel LA,eq) beschreibt Geräusche, deren Intensität zeitlich schwankt. Mithilfe eines Lärmindex wird die Lärmbelastung in einem Gebiet für einen bestimmten Zeitraum (Tag, Nacht, Abend) beschrieben.

Weitere Informationen finden Sie unter: Kann Lärm das Gehör schädigen? (gesundheitsinformation.de)

Störende Schallpegel

Viele Menschen fühlen sich bei Arbeiten, die längere Aufmerksamkeit erfordern, ab Schallpegelwerten von 50 dB gestört. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt als vorbeugenden Gesundheitsschutz, dass in Wohn- und Schlafräumen tagsüber ein Dauerschallpegel von 35 dB, nachts von 30 dB und Spitzenpegel von 45 dB nicht überschritten werden.

Weitere Informationen der WHO finden Sie auf: www.who.int

Hauptverursacher von Lärm

Lärm entsteht meistens als Folge der heutigen Lebensweisen und stellt für viele Menschen ein belastendes Umweltproblem dar. Deutlich an der Spitze der Lärmquellen steht der Verkehrslärm, der vor allem durch Kraftfahrzeuge hervorgerufen wird. Aber auch Nachbarwohnungen, Baustellen oder Freizeiteinrichtungen, wie etwa Diskotheken, können Lärm verursachen. In der Arbeitswelt spielt Lärm ebenfalls eine erhebliche Rolle, und in manchen Betrieben gehört ein ständiger Lärmpegel zum Arbeitsalltag.

Beispiele für Schallpegel in dB:

  • Uhrticken 20 dB (kaum hörbar)
  • Flüstern 30 dB (sehr leise)
  • Kühlschrank 50 dB (leise)
  • normales Gespräch 50 dB (eher leise)
  • Büro 60 dB (mäßig laut)
  • lautes Gespräch, Rasenmäher 70 dB (laut)
  • starker Straßenverkehr 80 dB (sehr laut)
  • laute Fabrikshalle, schwerer Lkw 90 dB (sehr laut)
  • Presslufthammer, Diskothek 100 dB (sehr laut bis unerträglich)
  • Kesselschmiede 110 dB (unerträglich)
  • Verkehrsflugzeug in 50 m Entfernung 120 dB (unerträglich)
  • 130 dB (Schmerzschwelle)

 

Weitere Informationen:

Die verwendete Literatur finden Sie im Quellenverzeichnis.

Letzte Aktualisierung: 21. Juli 2022

Erstellt durch: Redaktion Gesundheitsportal

Expertenprüfung durch: Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie, Abteilung V/11

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