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Älteres Paar © Ocskay Bence
Älteres Paar © Ocskay Bence

Gemeinsam gesund

Der Mensch ist von Natur aus auf Beziehung ausgerichtet und im besten Fall in ein soziales Netz (Familie, Freunde etc.) eingebettet. Soziale Netzwerke als solches bezeichnen stabile und andauernde Kontakte im Sinne von Freundschaften, Partnerschaften, Familie oder Tätigkeit in Vereinen etc. 

Soziale Unterstützung aus einem Netzwerk wirkt sich förderlich auf die Gesundheit aus. Sich Zeit nehmen, die sozialen Beziehungen zu pflegen, lohnt sich!

Soziale Beziehungen fördern Gesundheit

Gute Beziehungen z.B. in Freundschaften, in der Familie oder Partnerschaft (einschließlich konstruktiver Bewältigung von Konflikten) wirken nachweislich positiv auf die Gesundheit. So treten z.B. in diesem Fall seltener Ängste oder Depressionen auf, und auch der Lebensstil ist häufig gesünder. Stress wird durch emotionale Unterstützung oder durch praktisches gemeinsames Anpacken im täglichen Leben reduziert – dies führt zu mehr Wohlbefinden. Isolation hingegen dürfte per se schon einen Risikofaktor für die Gesundheit darstellen. Soziale Unterstützung aus einem Netzwerk wirkt sich hingegen förderlich auf den Gesundheitszustand aus. Dies wurde in vielen Studien nachgewiesen. Beziehungen haben allerdings nicht immer nur erfreuliche Aspekte, sie können auch konfliktbehaftet sein.

Nähere Informationen zu sozialer Unterstützung sowie Fragen, die Sie dabei unterstützen können, diesbezüglich gut auf sich und andere zu achten, finden Sie in der Nachbarschafts-Broschüre des Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) „Hinschauen, ins Gespräch kommen, aktiv werden“ sowie unter Soziale Unterstützung.

Tipp Nehmen Sie sich Zeit, Ihre sozialen Beziehungen, die Ihnen wichtig sind, zu pflegen. Dies ist in jedem Alter und unabhängig vom Geschlecht wichtig. Es lohnt sich!

Sozialkapital: Sozialer Zusammenhalt macht stark!

Gemeinschaftsgefühl und soziale Kompetenzen (z.B. Teamfähigkeit, Mitgefühl) stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt und beeinflussen damit auch die Gesundheit der Bevölkerung. Das Sozialkapital (auch als – wie in den Gesundheitszielen Österreich – sozialer Zusammenhalt bezeichnet) ist wissenschaftlich erwiesen ein wesentlicher Einflussfaktor auf die Gesundheit.

Laut Österreichischem Gesundheitsbericht 2016 für Österreich wird deutlich, dass die durchschnittliche Einschätzung der Lebensqualität mit zunehmendem Sozialkapital steigt. Zudem geht daraus hervor, dass Österreicherinnen/Österreicher, die an chronischen Erkrankungen/Gesundheitsproblemen leiden und/oder aus gesundheitlichen Gründen im Alltag eingeschränkt sind, in einem geringeren Ausmaß über ein stark ausgeprägtes Sozialkapital verfügen. 

Die Gesundheit durch sozialen Zusammenhalt zu stärken ist eines der zehn Gesundheitsziele für Österreich. Die Ziele stellen einen Rahmen für die Steuerung des Gesundheitswesens dar. Nähere Informationen finden Sie auf der Website Gesundheitsziele Österreich.

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