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Like-Symbol mit Daumen nach oben © mdesignstudio

Social Media, Internet & Co.

Soziale Netzwerke (Social Networks, Online Communities) sind aus dem digitalen Alltag nicht mehr wegzudenken. Ob Snapchat, Instagram & Co.  – die Kommunikation über soziale Netzwerke und Apps boomt. Jung und Alt nutzen die digitalen Angebote, um Informationen auszutauschen, Termine zu organisieren oder Fotos sowie Videos miteinander zu teilen. Manchmal kann es aber auch ganz schön schwierig sein, mit den aktuellen Trends Schritt zu halten.

Mit sozialen Netzwerken aufwachsen

Besonders Eltern quält oft die Frage: Was tut mein Kind eigentlich in sozialen Netzwerken? Denn neben allen Vorteilen bergen diese natürlich auch Risiken, die man nicht vernachlässigen sollte. Das gilt auch und insbesondere für die sogenannten „Digital Natives“: Zwar wachsen Kinder und Jugendliche heute mit digitalen Technologien auf und lernen spielerisch den Umgang mit Smartphones und Tablets – dennoch brauchen auch sie das notwendige Know-how, um möglichen Gefahren im Internet kompetent begegnen zu können. Nähere Informationen finden Sie zum Beispiel unter Neue Medien & Jugendliche. Zum Thema „Teenager, Sex und Internet“ informiert der Artikel Sex & Internet.

Internet und soziale Beziehungen

Der Mensch ist ein Gemeinschaftswesen. Man trifft sich im Freundeskreis, in Vereinen oder in der Nachbarschaft. Paarbeziehungen und Familien prägen unsere Kultur. Miteinander in Verbindung zu bleiben, wenn man eine Beziehung zueinander aufgebaut hat, ist meist ein wichtiges Anliegen. Das Internet ermöglicht es, auch auf weite Entfernungen miteinander in Kontakt zu bleiben oder etwa ehemalige Schulfreunde wiederzufinden. Auch stellt die Möglichkeit zur zeitversetzten Kommunikation einen großen Vorteil dar. Nicht immer steht nur der soziale Austausch im Vordergrund, oftmals ist auch Selbstdarstellung ein Motiv. Der virtuelle Raum wird dafür genutzt, um sich selbst zu zeigen bzw. auch zu verwirklichen.

Kontakte auch offline pflegen

Schnell mal eine WhatsApp-Nachricht an eine alte Freundin schicken, ein Urlaubsfoto auf Instagram liken – es ist verlockend, Kontakte so rasch und unkompliziert zu pflegen. Dennoch können sie nicht das persönliche Treffen ersetzen. Gemeinsam etwas zu unternehmen sollte bei Menschen, die einem am Herzen liegen, trotz Online-Austauschs gepflegt werden.

Vorsicht ist allerdings bei einer Begegnung mit Unbekannten gegeben, die man erst im Internet kennengelernt hat. Hier kann Gutgläubigkeit zum Verhängnis werden. In jedem Fall sollte vor einem Treffen ein Telefonat geführt werden, um das künftige Gegenüber besser einschätzen zu können. Ein öffentlicher, vielbesuchter Ort bietet ein gewisses Sicherheitsnetz. Es empfiehlt sich, einen bereits bekannten und selbst gewählten Platz auszusuchen. Je nach Grund des Treffens kann es auch gut sein, Begleitung mitzunehmen.

Sicher unterwegs auf Facebook, Instagram & Co.

Damit Sie in sozialen Netzwerken im Internet keine bösen Überraschungen erleben, sollten Sie einige Tipps beherzigen. Die von der EU geförderte Initiative Saferinternet.at hat diese kompakt zusammengefasst:

  • Halten Sie Ihre persönlichen Daten (z.B. Adresse, Telefonnummer) geheim, und geben Sie nicht zu viel von sich preis. Einmal ins Internet gestellte Fotos, Texte oder Videos können nicht mehr so leicht gelöscht werden.
  • Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Privatsphäre-Einstellungen in den sozialen Netzwerken. Eine Hilfe können die von Saferinternet.at zusammengestellten Privatsphäre-Leitfäden sein.
  • Im Internet ist nicht immer alles so, wie es scheint. Seien Sie nicht zu gutgläubig, und überprüfen Sie Informationen (z.B. zur Identität einer Person) lieber mehrfach.
  • Die Verbreitung von Foto- und Videomaterial, das andere Personen nachteilig darstellt, ist zumeist nicht erlaubt. Dieser rechtliche Schutz wird auch „das Recht am eigenen Bild“ genannt. Fragen Sie die Abgebildeten um Erlaubnis, bevor Sie Fotos oder Videos online stellen.
  • Suchen Sie regelmäßig nach sich selbst im Internet. So erfahren Sie, welche Inhalte auf Knopfdruck über Sie zu finden sind. So können Sie gegebenenfalls veranlassen, unerwünschte Inhalte zu entfernen. Am besten funktioniert die Suche, wenn Sie Ihren Namen unter Anführungszeichen stellen: „Vorname Nachname“.
  • Zudem sind generelle Maßnahmen wie z.B. sichere Passwörter (mindestens acht Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen) sowie regelmäßige Software-Updates, ein Virenschutz und eine Firewall für Computer, Handy & Tablet wichtig und hilfreich.
  • Auch bei Apps gilt: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Installieren Sie Apps nur aus den offiziellen App-Shops, prüfen Sie deren Zugriffsberechtigungen am Handy (z.B. braucht eine Taschenlampen-App keinen Zugriff auf den Standort), und führen Sie die angebotenen Software-Updates durch. Um Kostenfallen zu vermeiden, können Sie direkt am Handy die In-App-Käufe deaktivieren.
  • Vergessen Sie nicht, sich auszuloggen, wenn Sie einen öffentlichen Computer verwenden!

Achtung! In sozialen Netzwerken gibt es immer wieder auch unseriöse Angebote oder Gewinnspiele, die in Kostenfallen führen, sowie gefälschte E-Mails, die angeblich von bekannten Unternehmen stammen.

Aktuelle Meldungen zu Online-Fallen können Sie unter www.watchlist-internet.atverfolgen.
Der kommunikative Austausch über digitale Medien führt zudem oft zu Urheberrechtsverletzungen, die einem nicht sofort bewusst sind (z.B. wenn man ein urheberrechtlich geschütztes Bild als eigenes Profilbild verwendet). Doch Unwissenheit schützt nicht vor Strafe!

Nähere Informationen, Kontaktstellen und Tipps zu Möglichkeiten und Tücken in sozialen Netzwerken finden Sie auf der Website von Saferinternet.at.

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