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Löwenzahn

Kaum jemand, der Löwenzahn nicht mit Kindheitserinnerungen verbindet. Die „Pusteblume“ ist aber nicht nur ein nettes Spielzeug der Natur. Sowohl Blätter, Blüten, Knospen als auch Wurzeln sind genießbar und können in der Küche vielfältig verwendet werden . . .

Pflanzenkunde

Der Löwenzahn (Taraxacum officinale) stammt aus der Pflanzenfamilie der Korbblütler (Asteraceae) und wird zehn bis 40 Zentimeter hoch. Seine unbehaarten Blätter mit den typischen Zacken sind bodennah als Rosette angeordnet. Viele einzelne tiefgelbe Zungenblüten sind in einem Blütenkörbchen zusammengefasst. Die Samen verbreiten sich mithilfe von Flughärchen, die wie kleine Schirmchen aussehen und den Löwenzahn zur Pusteblume machen. Wird das Pflanzengewebe des Stängels verletzt, sondert der Löwenzahn einen milchigen Saft ab, der Flecken auf Kleidung und Händen hinterlässt.

Den Löwenzahn findet man auf nährstoffreichen Wiesen und Äckern. Sehr gerne steht er in der Sonne. Die Wurzel reicht bis zu zwei Meter in die Tiefe – das erklärt auch, weshalb man über ihn so schwer Herr wird, wenn er sich im Garten angesiedelt hat. Ganz einfach: Der Löwenzahn kann ideal als Hausgemüse verwendet werden.

Hinweis

Ernten Sie Löwenzahn für den Verzehr nur an Stellen mit wenig Verschmutzung – nicht an Straßen- oder Wegrändern!

Inhaltsstoffe, Geruch und Geschmack

Löwenzahn enthält u.a.
Vitamin C, Vitamin-A-Vorstufen (Provitamin A) sowie Vitamin K. Zudem liefert er Mineralstoffe wie z.B. Kalium, Magnesium und Phosphor. Die Löwenzahnwurzel enthält den Ballaststoff Inulin. Dieser Ballaststoff gelangt unverdaut in den Dickdarm und wirkt verdauungsfördernd, ist jedoch in zu hohen Mengen schwer verträglich.

Löwenzahnblätter schmecken leicht bitter, ähnlich Zichoriengewächsen wie z.B. Radicchio oder Chicorée. Löwenzahnblüten haben ein leicht süßliches bis honigähnliches Aroma.

Hinweis

Ältere Blätter sind etwas bitter und sind für Salatmischungen gut geeignet.

Verwendung und Zubereitung

Verwendet werden können vom Löwenzahn Blätter, Blüten sowie geschlossene Blütenknospen, auch die Wurzel kann verwertet werden. Alle Teile können sowohl roh als auch gedünstet, gebraten oder gekocht verzehrt werden. Kein Pflanzenteil des Löwenzahns ist giftig.

Löwenzahnblätter eignen sich z.B. als Zutat in Salaten, Smoothies, Pesto oder Gewürzsaucen. Die Löwenzahnwurzel kann gedünstet bzw. gebraten als Gemüse verwendet werden. Getrocknet, geröstet und gemahlen kann man die Wurzeln ähnlich dem Zichorienkaffee als Kaffeeersatz brühen. In Essig eingelegte Knospen dienen als Kapernersatz, gedünstete Knospen erinnern etwas an Kohlsprossen.

Naturheilkunde

Die Naturheilkunde stuft Löwenzahn als verdauungsfördernd, stoffwechselanregend und harntreibend ein.

Weitere Informationen zu Wildpflanzen und -kräutern erhalten Sie auf der Website von „die umweltberatung“ sowie im Infoblatt Vitamine aus Wildpflanzen und Keimlingen.

Weitere Infos und Poster zum Ausdrucken erhalten Sie unter (Wild-)Kräuter: Broschüren & Formulare.

Die verwendete Literatur finden Sie im Quellenverzeichnis.

Erstellt durch: Redaktion Gesundheitsportal

Expertenprüfung durch: „die umweltberatung“, Wien

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