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Vollkornbrot © pixel 66

Magnesium

Das Mengenelement Magnesium erfüllt im menschlichen Organismus vielfältige Funktionen. Es ist unter anderem für die Aktivierung zahlreicher Enzyme insbesondere im Energiestoffwechsel wichtig, für die Reizübertragung von Nerven auf Muskeln und für die Muskelkontraktion sowie für den Kalzium- und Kaliumstoffwechsel. Kommt es zu einer Magnesium-Unterversorgung, kann dies Zittern, Krämpfe, Verwirrtheit oder Herzrhythmusstörungen verursachen . . .

Wo ist Magnesium enthalten?

Besonders viel Magnesium ist in Vollkorn bzw. Vollkornprodukten, Vollreis, grünem Gemüse sowie in Nüssen und Bohnen enthalten. Geringere Mengen finden sich in Fleisch, Fisch, Milch und Milchprodukten sowie in Obst.  

Wie viel brauchen wir?

Empfohlene Zufuhr für Jugendliche (ab 15 Jahren) und Erwachsene pro Tag nach den D-A-CH-Referenzwerten: 300–400 mg Magnesium. Weitere Informationen erhalten Sie unter Deckung des Tagesbedarfs an Mineralstoffen.

Zu viel/zu wenig Magnesium?

  • Ein erhöhter Magnesiumspiegel im Blut (Hypermagnesiämie) kommt eher selten vor. Ursachen können unter anderem eine verminderte Ausscheidungsfähigkeit der Nieren oder die Einnahme bestimmter Medikamente (z.B. magnesiumhaltige Medikamente zur Neutralisierung der Magensäure) sein.
  • Zahlreiche Ursachen können zu einem Magnesiummangel (Hypomagnesiämie) führen. Sowohl bei einer verminderten Aufnahme (z.B. bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen oder einseitiger Ernährung) als auch bei einer erhöhten Ausscheidung (z.B. bei Nierenschäden, Einnahme von Entwässerungsmitteln oder Alkoholismus) kann es zu einem Mangel kommen. Hormonelle Störungen (z.B. Schilddrüsenüberfunktion oder Diabetes mellitus) können ebenfalls einen Mangel zur Folge haben. Ein ausgeprägter Magnesiummangel kann sich unter anderem in Zittern, Krämpfen, Verwirrtheit bis hin zu Herzrhythmusstörungen äußern.
Weitere Informationen erhalten Sie unter:
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