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Verletzungen & Verbrennungen

Mann mit Gipsbein © dnaveh

Grundsätzlich gilt: Sportliche Aktivität ist gesund – sie erhöht die Lebensqualität, die körperliche Fitness und beugt vielen Erkrankungen vor. Mit dem richtigen Maß betrieben, macht Sport durchaus Spaß. Allerdings ist jede körperliche Betätigung auch mit einem Verletzungsrisiko verbunden . . .

Sportverletzungen: Basis-Info

Sportliche Aktivität hat wesentlich mehr positive Effekte auf die Gesundheit, als sie Risiken birgt – dies ist wissenschaftlich eindeutig bewiesen. Unbestritten ist allerdings auch, dass das Verletzungsrisiko bei sportlicher Aktivität höher ist, als wenn man sich dem „Nichtstun“ hingibt. Ein wichtiger Teilaspekt des Erlebnisses Sport besteht darin, seinen Körper zu fordern und dadurch zu fördern. Gelegentlich werden dabei die Grenzen der persönlichen Belastbarkeit nicht nur erreicht, sondern auch überschritten . . .

Schädelhirntrauma & -fraktur

Der Kopf wird bei etwa zehn Prozent (Frauen) bis 15 Prozent (Männer) der Sportverletzungen in Mitleidenschaft gezogen. Eine Unterscheidung zwischen reinen Frakturen der Schädelknochen und Gehirnverletzungen ist meistens nur im Krankenhaus möglich. Schwere Hirnverletzungen können auch ohne Brüche der Schädelknochen eintreten. Umgekehrt kann das Gehirngewebe selbst nach mehrfachen Schädelbrüchen oft nur geringfügig verletzt sein . . .

Verletzungen der Muskulatur

Je nach Statistik und Sportart betreffen zehn bis 55 Prozent aller Sportverletzungen die Muskulatur. Meist handelt es sich um geschlossene Muskelverletzungen, bei denen die Haut – im Gegensatz zur offenen Muskelverletzung – nicht durchtrennt ist. Diese geschlossenen Muskelverletzungen entstehen entweder durch eine direkte Prellung (Kontusion) oder eine plötzliche heftige Überdehnung, z.B. beim abrupten Stoppen einer Beschleunigungsbewegung oder durch eine plötzliche Beschleunigung selbst . . .

Verletzungen der Knochen & Sehnen

Die Knochen sind beim Sport – speziell bei Sportarten mit großer Dynamik – enormen Belastungen ausgesetzt. Bei den Sportverletzungen und -schäden des Skeletts kann man Prellungen bzw. Verstauchungen und Knochenbrüche unterscheiden. Sehnen sind das Bindeglied zwischen der Muskulatur und den Knochen bzw. Gelenken. Die Kraftübertragung eines Muskels erfolgt über die zugehörige Sehne. Verletzungen und Schäden an Sehnen und Sehnenscheiden sind häufige sportmedizinische Probleme . . .

Verletzungen der Gelenke

Ein Gelenk ist die mehr oder weniger bewegliche Verbindung von zwei oder mehr Knochen. Umgeben ist das Gelenk von einer bindegewebigen Hülle, der Gelenkkapsel, die meistens zusätzlich durch Bänder verstärkt wird. Es werden zwei Formen von Gelenken unterschieden. Die unechten Gelenke (Synarthrosen) sind durch Bindematerial so fest miteinander verbunden, dass die Beweglichkeit praktisch aufgehoben ist. Die echten Gelenke (Diarthrosen) sind tatsächlich beweglich . . .


  

Sportverletzungen: Rehabilitation

Das Ziel der Therapie einer Sportverletzung ist klar: Die sportliche Zwangspause soll so kurz wie möglich sein, damit die sportlichen Aktivitäten bei normaler Funktion frühzeitig wieder aufgenommen werden können und die Sportlerin/der Sportler in Alltag und Beruf wieder voll belastbar ist. Die Rehabilitation nach einer Verletzung ist hier von entscheidender Bedeutung, unabhängig davon, ob operiert wurde oder nicht . . .  

Verbrennung oder Verbrühung

Eine Verbrennung oder Verbrühung ist eine Verletzung der Haut oder tiefer liegender Gewebe durch übermäßige Hitzeeinwirkung. Eine Verbrennung entsteht durch trockene Hitze, z.B. Feuer, heiße  Gegenstände, Strom oder Strahlung. Eine Verbrühung wird z.B. durch heiße Flüssigkeiten oder Dämpfe verursacht. 

Schwere Verbrennung oder Verbrühung: Hauttransplantation

Nach der Akut- bzw. Intensivbehandlung einer schweren Verbrennung oder Verbrühung im Spital sind weitere medizinische Maßnahmen zur Therapie notwendig. Meist sind ein längerer Spitalsaufenthalt, regelmäßige ärztliche Kontrollen und eine Rehabilitation notwendig. Ziele sind die Wiederherstellung der Hautfunktionen, eine rasche Wundheilung möglichst ohne Narben und die Vermeidung von Komplikationen (z.B. Infektionen). Die Heilung einer Brandwunde kann sich über längere Zeit erstrecken, je nach Grad der Verbrennung von mehreren Monaten bis zu rund zwei Jahren.

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