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Erkrankungen/Fehlstellungen der Wirbelsäule

Menschliche Wirbelsäule © magicmine

Das System „Wirbelsäule“ hat einen dynamischen Aufbau, um auf Bewegung und Erschütterung flexibel zu reagieren. Ihre normale Bauweise weist seitlich betrachtet vier Krümmungen auf. Bereits geringe Abweichungen der normalen Statik können schwerwiegende Folgen nach sich ziehen und Beschwerden auslösen . . .

Bandscheibenvorfall: Was ist das?

Bei einem Bandscheibenvorfall wird Gewebe der Bandscheibe zwischen den Wirbelkörpern immer mehr nach außen gedrückt. Beschwerden treten dann auf, wenn die vorgewölbte Bandscheibe bzw. ausgetretenes Gewebe auf eine Nervenwurzel oder einen Nerv drücken. Je stärker die Nervenwurzel gedrückt wird, desto schwerer sind die Beschwerden. Selten kann die Nervenwurzel geschädigt werden bzw. absterben. Oft liegt eine jahrelange Abnutzung bzw. Fehlhaltung zugrunde, ohne dass sich Schmerzen zeigen. Dann genügt ein Auslöser, um das Beschwerdebild zu Tage zu bringen: eine ungeschickte Bewegung, eine ruckartige Verdrehung der Wirbelsäule, Zugluft, Nässe, Unterkühlung etc. Typisch sind plötzlich einschießende Schmerzen, sie werden im Volksmund auch als „Hexenschuss“ bezeichnet.

Bandscheibenvorfall: Diagnose & Therapie

Kreuzschmerzen sind weit verbreitet, doch selten ist ein Bandscheibenvorfall die Ursache: Nur bei zirka einer bis zwei Personen von 100 Patientinnen/Patienten mit Kreuzschmerzen liegt ein Bandscheibenvorfall vor. Auch Nackenschmerzen können selten mit einem Bandscheibenschaden zusammenhängen.

Skoliose: Was ist das?

Unter Skoliose versteht man eine häufige Deformation der Wirbelsäule, die zu einer mehr oder weniger deutlich sichtbaren Fehlhaltung führt. Bei der Skoliose ist das Rückgrat seitlich verkrümmt (Rotation), einzelne Wirbelkörper sind verdreht (Torsion). Die Wirbelsäule hat einen dynamischen Aufbau, um auf Bewegung und Erschütterung flexibel zu reagieren . . . 

Skoliose: Therapie

Die Therapie einer Skoliose wird abhängig vom Krümmungsgrad individuell an die Patientin/den Patienten angepasst. Entscheidend ist auch, ob das Längenwachstum bereits abgeschlossen ist. Vorrangig stehen physiotherapeutische Methoden, das Tragen eines Korsetts oder operative Methoden zur Wahl . . .

Kyphose und Lordose: Was ist das?

Die Wirbelsäule ist kein gerader Strang, sondern weist seitlich betrachtet vier Krümmungen auf. Ihre Bauweise bewirkt, dass sie flexibel auf Erschütterungen und Belastungen reagiert und diese gut abfedert. Im Hals- und Lendenbereich ist sie nach vorne gekrümmt (Lordose), im Brust- und Kreuzbeinbereich nach hinten (Kyphose). Diese Krümmungsformen entsprechen bis zu einem gewissen Grad der normalen Anatomie der Wirbelsäule . . .

Kyphose und Lordose: Therapie

Weichen die beiden S-Formen der Wirbelsäule vom Normalmaß ab, sind sie also zu stark oder zu schwach gekrümmt, kann es zu körperlichen Beschwerden kommen. Bei Rundrücken und Hohlkreuz gibt es unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten. Im Zentrum steht das Stärken der Rückenmuskulatur, mitunter kann auch das Tragen eines Korsetts erforderlich sein . . .

Spondylolisthese: Was ist das?

Spondylolisthese ist eine Erkrankung der Wirbelsäule. Sie wird auch als Wirbelgleiten bezeichnet und tritt am häufigsten an den unteren Lendenwirbeln auf. Dabei verschiebt sich ein Wirbelkörper aus seiner normalen Position gegenüber dem darunter liegenden Wirbel nach vorne Richtung Bauch (Antelisthese) oder nach hinten Richtung Rücken (Retrolisthese).

Spondylolisthese: Diagnose & Therapie

Für die Diagnose von Rückenschmerzen erhebt die Ärztin/der Arzt zunächst die Krankengeschichte und führt eine körperliche Untersuchung durch. Dabei werden Wirbelsäule, Hüft- und Kniegelenke begutachtet sowie auf Schmerzen und Druckempfindlichkeit geprüft. Eine sichtbare Einbuchtung der Haut an der Wirbelsäule kann ein Hinweis auf die Verschiebung eines Wirbels sein.

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