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Rheuma

Knieschmerz © Von Schonertagen

Der Begriff „Rheuma“ fasst bestimmte Krankheiten des Bewegungs- und Stützapparates zusammen, die häufig mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verbunden sind. Die genaue Ursache ist meist unbekannt. Rheuma ist jedoch keine Erkrankung älterer Menschen, sondern kann in jedem Alter auftreten. Zum rheumatischen Formenkreis wird auch die Gicht gezählt. Eine wichtige Ursache dafür ist eine purin- bzw. eiweißreiche Ernährung . . .

Rheuma: Was ist das?

Rheuma ist ein Überbegriff für Krankheiten des Bewegungs- und Stützapparates, die nicht durch eine akute Verletzung oder einen Tumor verursacht werden. Sie sind häufig mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verbunden, können den gesamten Bewegungsapparat – Gelenke, Gelenkkapseln, Knochen, Muskulatur oder Sehnen –, aber auch andere Organe oder den Gesamtorganismus betreffen . . .

Rheumatoide Arthritis: Symptome & Diagnose

Erste Symptome sind ein allgemeines Krankheitsgefühl, Appetitlosigkeit, gelegentlich auch nächtliche Schweißausbrüche, Fieber und Müdigkeit. Häufig tritt eine morgendliche Gelenksteife – oft über mehrere Stunden anhaltend – auf. Zunächst sind meistens die Finger betroffen. Dadurch kann es beispielsweise schwierig werden, die Hand zu einer Faust zu ballen. Typischerweise sind symmetrisch mehrere Gelenke beider Körperseiten entzündet, anfangs besonders die kleinen Gelenke an Händen und Füßen. Mit Fortschreiten der Erkrankung sind immer mehr Gelenke beteiligt. Die Entzündung greift oft auch auf größere Gelenke (Ellenbogen, Schulter, Hüfte, Knie, Sprunggelenk) über. Auch die Halswirbelsäule kann betroffen sein . . .

Rheumatoide Arthritis:Therapie

Die Behandlung der rheumatoiden Arthritis (RA) umfasst medikamentöse und nicht medikamentöse Therapien. Ziel ist es, einen Stillstand der Erkrankung (Remission) oder zumindest ein Minimum an Entzündung, also eine niedrige Krankheitsaktivität, zu erreichen. Durch eine adäquate Behandlung können neben einer Linderung der Beschwerden Zerstörungen, Deformationen oder Funktionseinschränkungen der Gelenke verhindert werden . . .

Kindliches Rheuma: Ursachen & Symptome

Unter kindlichem Rheuma versteht man eine chronische Entzündung von Gelenken bzw. der Gelenkinnenhaut (Synovia), die vor dem 16. Lebensjahr auftritt und mehr als sechs Wochen besteht. Laut Definition der Internationalen Liga gegen Rheuma (ILAR) wird diese Krankheit heute als Juvenile Idiopathische Arthritis (JIA) bezeichnet. Dabei steht das Wort juvenil für jugendlich, idiopathisch bedeutet, dass für die Erkrankung keine Ursache feststellbar ist, wobei eine erbliche Veranlagung das Erkrankungsrisiko erhöhen dürfte . . .

Kindliches Rheuma: Diagnose & Therapie

Die kindliche Rheumaerkrankung (Juvenile Idiopathische Arthritis) wird in mehrere Untergruppen eingeteilt, die sich nach der Art des Verlaufes und einiger anderer Besonderheiten unterscheiden. Wichtig ist eine frühzeitige Diagnose und Therapie, um ein Fortschreiten der Erkrankung bzw. eine irreversible Zerstörung von Gelenkstrukturen zu verhindern. Mit den heute verfügbaren Behandlungsmethoden kann die Krankheit nicht geheilt, aber fast immer in ihrem Verlauf gemildert werden . . .

Morbus Bechterew: Ursachen & Symptome

Entstehung und genaue Ursache des Morbus Bechterew sind nach wie vor nicht geklärt. Im Vordergrund der Beschwerden stehen meist entzündungsbedingte tiefe Rückenschmerzen, v.a. in Ruhe. Heute setzen sich auch im deutschen Sprachgebrauch immer mehr die Bezeichnungen Spondylitis ankylosans oder ankylosierende Spondylitis („versteifende Wirbelentzündung“) bzw. axiale Spondyloarthritis durch . . .

Morbus Bechterew: Diagnose

Rückenschmerzen sind ein Volksleiden und können verschiedenste Ursachen haben. Oft werden sie daher zu Beginn nicht sehr ernst genommen. Dies ist der Hauptgrund, warum zwischen den ersten Beschwerden und einer gesicherten Morbus-Bechterew-Diagnose im Schnitt mehrere Jahre vergehen. Bestehen bei Patientinnen/Patienten im Lebensalter unter 45 Jahren chronische Rückenschmerzen (Dauer über drei Monate), sollte eine rheumatologische Abklärung angestrebt werden . . .

Morbus Bechterew: Therapie

Ziel der Therapie bei Morbus Bechterew  ist es, die Beschwerden (insbesondere die Schmerzen) zu lindern, die Haltung und Beweglichkeit zu verbessern und ein Fortschreiten der Erkrankung zu bremsen. Dies ist mit einem guten Behandlungsmanagement, welches immer in Abstimmung zwischen der Ärztin/dem Arzt und der/dem Betroffenen erfolgen muss, auch meist erreichbar. Morbus Bechterew ist derzeit nicht heilbar . . .

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