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HIV & AIDS

© Syda Productions

HIV ist trotz moderner, guter Therapien nach wie vor unheilbar. Um sich vor HIV zu schützen, ist „Safer Sex“ nach wie vor die wirksamste Maßnahme. Weltweit leben rund 38 Millionen Menschen mit dem HI-Virus. AIDS ist eine Folge der HIV bedingten Immunschwäche und sollte in Ländern mit uneingeschränkten Mitteln der Diagnostik und Therapie eine weitestgehend vermeidbare Erkrankung sein . . .

HIV & AIDS: Basis-Info

Das Human Immunodeficiency Virus (HIV) muss für seine Vermehrung in eine menschliche Wirtszelle eindringen. Sein Erbmaterial gelangt in den Zellkern der Wirtszelle und veranlasst die Bildung von Bausteinen für neue Viren, die in hoher Zahl freigesetzt werden. Dabei gehen die Wirtszellen zugrunde. Zusammen mit anderen komplizierten Vorgängen entwickelt sich im HIV-infizierten Menschen ohne entsprechende Therapie nach mehreren Jahren ein schwerer Immundefekt. Durch diese Abwehrschwäche können bestimmte Krankheiten – vorwiegend Infektionen, aber auch manche Tumoren – nur noch unzureichend abgewehrt werden . . .

HIV/AIDS: Vorsorge

Die Ansteckungswege und Risikosituationen zu kennen, ist die entscheidende Voraussetzung, um sich vor einer HIV-Infektion wirksam schützen zu können. Es gibt die Möglichkeit einer vorbeugenden medikamentösen Behandlung nach einem Risikokontakt (postexpositionelle Prophylaxe, PEP) oder aber bei Hochrisikosexualverhalten einer vorbeugender medikamentöser Behandlung vor einem Risikokontakt (präexpositionelle Prophylaxe, PrEP). Beides ist jedoch kein Freibrief für das Nichteinhalten von Verhaltensregeln und Schutzmaßnahmen . . .

HIV/AIDS: Diagnose

Wenn sich aufgrund eines Risikokontakts oder bestimmter Krankheitsanzeichen der Verdacht auf eine HIV-Infektion ergibt, ist eine ärztliche Diagnose erforderlich. Dabei wird eine Blutprobe abgenommen und im Labor untersucht. Die üblichen Testverfahren suchen nach HIV-Antikörpern im Blut (Antikörpertest) oder nach HI-Virusbestandteilen (direkter Virusnachweis). Die Erstdiagnose „HIV-positiv“ ist nicht mit der Diagnose „AIDS“ gleichzusetzen. Erst wenn das Immunsystem bereits sehr stark geschwächt ist und typische Begleiterkrankungen auftreten, liegt das Krankheitsbild AIDS vor . . .

HIV/AIDS: Therapie

In den letzten Jahren hat sich HIV/AIDS aufgrund der verbesserten Therapiemöglichkeiten von einer tödlichen Erkrankung zu einer behandelbaren chronischen Krankheit gewandelt. Dank intensiver Forschung stehen heute verschiedene antiretrovirale Medikamente zur Verfügung. Gemäß nationalen und internationalen Leitlinien können Ärztinnen und Ärzte aus diesem Angebot eine optimal wirksame, individuelle Kombinationstherapie zusammenstellen . . .

HIV/AIDS:Leistungen & Kosten

Alle notwendigen und zweckmäßigen Diagnose- und Therapiemaßnahmen werden von den Krankenversicherungsträgern übernommen. Grundsätzlich rechnet Ihre Ärztin/Ihr Arzt bzw. das Ambulatorium direkt mit Ihrem Krankenversicherungsträger ab. Bei bestimmten Krankenversicherungsträgern kann jedoch ein Selbstbehalt für Sie anfallen (BVA, SVA, SVB; VAEB).

Leben mit HIV/AIDS

Eine HIV-Infektion beeinflusst das Leben und den Alltag der Betroffenen. Das Zusammenleben mit einem HIV-positiven Menschen ist allerdings oft einfacher, als viele annehmen. Normale soziale Kontakte stellen keine Gefahr für Mitmenschen dar. In bestimmten Lebenssituationen ist jedoch eine spezielle Betreuung und Beratung notwendig, dazu zählen Kinderwunsch, Schwangerschaft und Geburt. Menschen mit HIV werden aufgrund der guten Behandlungsmöglichkeiten immer älter. In jedem Alter gilt aber: Safer Sex beugt einer HIV-Infektion vor . . .

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