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Widerspruch gegen Organspenden

Durch eine Organspende von klinisch Toten kann das Leben anderer Menschen gerettet werden. Die Voraussetzungen und der Ablauf von Organspenden sind gesetzlich geregelt. In Österreich darf einer potenziellen Spenderin/einem potenziellen Spender ein Organ, Organteil oder Gewebe nur dann entnommen werden, wenn die Person zu Lebzeiten keinen Widerspruch abgegeben hat.

Möchte eine Person also keine Organspenderin/kein Organspender sein, muss sie Widerspruch gegenüber einer Organ- und Gewebeentnahme erklären. Dieser Widerspruch kann im Widerspruchsregister der Gesundheit Österreich GmbH registriert werden.

Dies ist auch für Kinder oder nicht geschäftsfähige Personen durch ihre gesetzliche Vertretung möglich. Neben dem dokumentierten Widerspruch im Widerspruchsregister werden auch andere Formen der Entscheidung bezüglich einer postmortalen Organ- bzw. Gewebespende respektiert (etwa ein bei den Ausweispapieren gefundenes Schreiben oder ein bezeugter mündlicher Widerspruch im Kreise der Angehörigen).

Ein Widerspruch kann jederzeit wieder aus dem Widerspruchsregister gestrichen werden.

Weitere Informationen:
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