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Übergabe der e-card © Iso K° photography

Die e-card

Die e-card ist die österreichische Sozialversicherungskarte und wird seit 2005 flächendeckend eingesetzt. Auf der Chipkarte gespeichert sind Name, Geburtsdatum und die Versicherungsnummer der/des Versicherten, jedoch keine medizinischen Daten. Die e-card ist bei jedem Arztbesuch vorzuweisen. Haben Sie Ihre e-Card vergessen, so heben manche Ärztinnen und Ärzte eine Kaution ein, die Sie zurückerhalten, wenn Sie die e-card nachbringen . . .

Die Funktionen der e-card

Die Karte hat derzeit folgende Funktionen:

Zudem besitzt die e-card eine schlummernde Funktion, die Sie auf Wunsch aktivieren lassen können: die Bürgerkarte, Ihr elektronischer Ausweis, mit dem es zum Beispiel möglich ist, Versicherungsdaten online abzufragen, Amtswege elektronisch zu erledigen oder Dokumente elektronisch zu unterschreiben. Weitere Informationen zur e-card erhalten Sie unter www.chipkarte.at  


Wann brauche ich die e-card?

Zeigen Sie die e-card bei jedem Arztbesuch vor. Haben Sie sie einmal nicht dabei, kann Ihre Ärztin/Ihr Arzt Ihre Versicherungsnummer händisch in das e-card-System eintragen und so feststellen, ob Sie sozialversichert sind. Bringen Sie die e-card beim nächsten Arztbesuch unbedingt nach. Manche Ärztinnen und Ärzte heben beim Fehlen der e-card eine Kaution ein, die Sie zurückerhalten, wenn Sie die e-card nachbringen. Bei einem Hausbesuch erfasst Ihre Ärztin/Ihr Arzt die Daten vorab oder nachträglich im e-card-System.  

Was kostet die e-card?

Die e-card kostet Sie und eventuell mitversicherte Personen je zehn Euro pro Kalenderjahr – egal, wie oft Sie in diesem Jahr zur Ärztin/zum Arzt gehen. Dieses Service-Entgelt behält Ihre Arbeitgeberin/Ihr Arbeitgeber von Ihrem Gehalt oder Lohn ein, um ihn an die Sozialversicherung weiterzuleiten. Stehen Sie in mehr als einem sozialversicherungspflichtigen Dienstverhältnis, zahlen Sie das Service-Entgelt zunächst für jeden Versicherungsanspruch. Der zu viel bezahlte Betrag wird jedoch vom zuständigen Krankenversicherungsträger refundiert, wenn Sie einen formlosen Antrag stellen und Lohn- oder Gehaltsverrechnungsbelege vorlegen. Für Versicherte der Sozialversicherungsanstalt der Gewerblichen Wirtschaft (SVA) ist die e-card selbst kostenlos. Selbstständige zahlen bei der Inanspruchnahme eines Vertragspartners schon seit jeher eine Kostenbeteiligung, meist 20 Prozent des Vertragstarifes.

Verlust, Diebstahl oder Beschädigung

Haben Sie die e-card verloren, wurde sie gestohlen oder ist sie beschädigt, melden Sie dies umgehend der Sozialversicherung via e-card-Serviceline 050 124 33 11 oder info [at] chipkarte [dot] at. Die neue Chipkarte wird Ihnen gratis zugestellt. Ist ein Arztbesuch schon vorher notwendig, wird Sie die Ärztin/der Arzt auch ohne e-card behandeln. Wichtig ist aber, dass Sie Ihre Sozialversicherungsnummer bekannt geben, damit die Ärztin/der Arzt Ihren Versicherungsanspruch prüfen kann. Sobald Sie Ihre neue e-card erhalten haben, bringen Sie diese nachträglich zur Ärztin/zum Arzt. 

Hinweis Wenn Sie den Verlust oder den Schaden an der Karte selbst verursacht haben, kann es sein, dass die Sozialversicherung eine Gebühr einhebt.

Negative Anspruchsprüfung

Manchmal kommt es vor, dass das e-card-System Sie als nicht versichert ausweist, obwohl Sie es sind. Das kann zum Beispiel bei einem Wechsel des Krankenversicherungsträgers passieren oder bei einem Defekt der Karte. In diesem Fall wird der Patientin/dem Patienten mitgeteilt, dass kein passendes Vertragsverhältnis mit einem Krankenversicherungsträger vorliegt und die Behandlung nicht auf Kosten der Sozialversicherung erfolgen kann. Es liegt nun im Ermessen der Ärztin/des Arztes, ob sie/er Sie behandelt. Sie/er kann von Ihnen für die Behandlung eine Kaution verlangen, die Sie zurückerhalten, sobald Sie die neue e-card nachbringen.   

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