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Depression

Hier finden Sie ausgewählte Service- und Beratungsangebote.

Wohin kann ich mich wenden?

Die Therapie von Depressionen wird stationär, ambulant oder in niedergelassener Praxis durchgeführt. Sie können sich primär an folgende Stellen wenden:

  • niedergelassene Ärztin/niedergelassener Arzt für Allgemeinmedizin,
  • niedergelassene Ärztin/niedergelassener Arzt für Psychiatrie,
  • in akuten Fällen eine Spitalsambulanz für Psychiatrie.

Die Ärztin/der Arzt zieht meist auch Psychologinnen/Psychologen und Psychotherapeutinnen/Psychotherapeuten in die Diagnose und Behandlung mit ein bzw.bietet selbst Psychotherapie (Vorraussetzung ist der Eintrag in die Liste der Psychotherapeutinnen/Psychotherapeuten des BMGF) oder psychotherapeutische Medizin an (Vorraussetzung ist das Fortbildungs-Diplom PSY- 3 der Ärztekammer).

Weitere Informationen zu Anlaufstellen finden Sie unter .

Wie erfolgt die Abdeckung der Kosten?

Die Kosten für die ärztliche Untersuchung und Behandlung werden im Normalfall von der Sozialversicherung übernommen. Nähere Informationen finden Sie unter Kosten und Selbstbehalte und Kostenabdeckung von Medikamenten.

Wenn Sie eine Psychotherapie bei niedergelassenen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten machen, haben Sie die Möglichkeit, einen Antrag auf Kostenzuschuss durch die Krankenversicherung zu stellen. Wird dieser genehmigt, erhalten Sie vom Krankenversicherungsträger einen Zuschuss. Dieser beträgt derzeit in der Regel 21,80 Euro pro Einheit Einzeltherapie. Eine volle Kostenübernahme für Psychotherapie (zum Teil auch mit Selbstbehalten) ist in eigenen bzw. mit den Krankenversicherungsträgern vertraglich gebundenen Einrichtungen möglich sowie weiters in Institutionen, die von der öffentlichen Hand subventioniert werden.

Weitere Informationen zu „Psychotherapie auf Krankenschein“, Kostenzuschüssen und Adressen niedergelassener Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten finden Sie unter Services.

Die klinisch-psychologische Diagnostik ist eine Leistung der Sozialversicherung. Die Behandlung oder Beratung bei niedergelassenen klinischen Psychologinnen/klinischen Psychologen hingegen muss privat bezahlt werden. Es gibt hierfür keine Kostenübernahme bzw. Zuschüsse vom Krankenversicherungsträger. Behandlungen und Beratungen in Einrichtungen des Gesundheits- oder Sozialwesens oder eines anderen öffentlich finanzierten Bereiches (z.B. Familienberatungsstellen) können teilweise auch kostenlos bzw. kostengünstig in Anspruch genommen werden.

zuletzt aktualisiert 06.05.2015
Freigegeben durch Redaktion Gesundheitsportal
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