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HPV


Gruppe von Viren, die die menschliche Haut- und Schleimhautzellen infizieren und dabei warzenähnliche Hautveränderungen verursachen 

Die Übertragung der Papillomaviren (HPV – Human Papilloma Virus, humane Papillomviren, Warzenviren) geschieht nur durch direkten körperlichen Kontakt (z.B. Händeschütteln, Küssen, Geschlechtsverkehr), wobei die Viren durch kleinste Verletzungen der Haut in die Haut- und Schleimhautzellen eindringen können. Eine Infektion verursacht meistens gutartige Tumore der Haut und Schleimhaut, zum Beispiel Warzen. Einige HPV-Typen (sogenannte „high risk types“) gelten allerdings als Ursache für die Entwicklung bösartiger Tumore. Dazu zählen insbesondere die meist durch Geschlechtsverkehr übertragenen Typen HPV 16 und HPV 18. Diese verursachen einen Großteil der Zervixkarzinome. Seit 2006 existiert ein Impfstoff gegen diese HPV-Typen. 
  
Synonyme: humane Papillomviren, Papillomaviren, Papillomviren, Warzenviren
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