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Dialyse

 
physikalisches Verfahren, das zur Reinigung des Blutes verwendet wird 

Die Dialyse, auch Hämodialyse (Blutwäsche) genannt, ist das am häufigsten verwendete Blutreinigungsverfahren. Es kommt insbesondere bei Patientinnen/Patienten mit fortgeschrittener chronischer Niereninsuffizienz zum Einsatz. Dabei wird das Blut der Patientin/des Patienten durch einen gesetzten Dialyseshunt über ein Schlauchsystem zum Dialysegerät geleitet. Dieses stellt eine spezielle Spüllösung (Dialysat) her, die über eine halbdurchlässige Membran im Dialysator die im Blut gelösten Giftstoffe und das überschüssige Wasser entfernt.
Damit dem Körper nur Giftstoffe und möglichst keine wichtigen Blutbestandteile entzogen werden, enthält das Dialysat Salze und Glucose in der natürlichen Konzentration des Blutes. Das gereinigte Blut wird über ein zweites Schlauchsystem zur Patientin/zum Patienten zurückgeleitet. Die Behandlung erfolgt mehrmals pro Woche im Krankenhaus und dauert einige Stunden.

Eine weitere häufig verwendete Methode zur Blutreinigung ist die Bauchfelldialyse, die von der Patientin/dem Patienten selbst zu Hause durchgeführt werden kann.
Synonyme: Blutwäsche
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