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Symbolfoto Liebe © Peter Heckmeier

Die Partnerwahl

Theoretisch ist es möglich, die Partnerin oder den Partner fürs Leben überall zufällig kennenzulernen. Die Partnerfindung hängt jedoch oftmals von der ökonomischen, sozialen und kulturellen Situation ab. Wen man anziehend findet und zu wem man im Laufe der Zeit eine emotionale Verbindung aufbaut sowie aufrechterhält – auf wen die Wahl letztendlich fällt, wird von vielen verschiedenen Faktoren beeinflusst.  Neben sozialen und wirtschaftlichen Gegebenheiten sowie Einstellungen und Werten beeinflussen beispielsweise Erfahrungen und Erlebnisse aus Kindheitstagen sowie vieles mehr . . .

Ähnlichkeit, Gelegenheit & Werte

Zu den beeinflussenden Faktoren zählt beispielsweise:

  • Ähnliches & Gegensätze. Viele lernen Partnerinnen und Partner kennen, die ein ähnliches Alter haben, einer ähnlichen sozialen oder der gleichen sozialen Schichte bzw. dem gleichen kulturellen Kreis angehören sowie eine ähnliche Bildung aufweisen. Ähnlichkeiten bei Einstellungen können sich vor allem beim Kennenlernen als günstig erweisen – und in späterer Folge einer Paarbeziehung zu Stabilität verhelfen. Jedoch: Auch Unterschiede haben ihren Reiz. Partnerinnen und Partner mit konträren Eigenschaften und Charakteren können daher ebenfalls eine Anziehung aufeinander haben.
  • Gelegenheiten & Zeitpunkt. Wen man kennenlernt, hängt nicht zuletzt davon ab, in welchem sozialen Umfeld man sich bewegt, an welchen Orten man sich aufhält und welche Gelegenheiten man wahrnimmt, um jemanden kennenzulernen. Heute haben sich die Möglichkeiten erweitert, beispielsweise durch das Kennenlernen via Internet oder durch Studienaufenthalte im Ausland.
  • Attraktivität, Werte & Einstellungen. Ob man jemanden körperlich anziehend findet oder nicht, spielt zumindest beim Kennenlernen und der Frage des Wiedersehens eine erhebliche Rolle. Übereinstimmungen bei Werten und Erwartungen sowie ob die „inneren Werte“ gefallen, wird meist im Laufe der Zeit von den Paaren abgeglichen. Wesentlich ist außerdem, welche Bedeutung bestimmten Eigenschaften bzw. Merkmalen wie etwa Intelligenz, moralische Integrität, Bindungsfähigkeit, Verlässlichkeit, gegenseitige Anziehung, angenehmes Wesen, Alter oder körperliche Attraktivität etc. gegeben wird. Zudem ist nicht unwesentlich, dass sich Vorstellungen von einer Paarbeziehung auch gemeinsam entwickeln. Ist beispielsweise eine/einer der beiden für eine langfristige Beziehung mit Kindern, die/der andere nicht, kann dies die Beziehung gefährden.

Verhaltensweisen & Vorbilder

Wesentlich sind zudem unter anderem:

  • Geschlechterrollen. In der Kindheit Erlerntes wie beispielsweise Bindungsmuster, traditionelle Geschlechterrollen oder bestimmte Verhaltensweisen spielen ebenfalls eine Rolle bei der Partnerwahl.
  • Vorbilder & Vergleiche. Die Paarbeziehung von Eltern, Verwandten, Freunden und Bekannten dient oft als Orientierung für die eigene Partnerschaft. Außerdem beeinflussen die selbst erlebten Paarbeziehungen die zukünftigen und bieten einen Vergleichswert. Das Rollenbild in der Partnerschaft wird überdies auch von Medien (Film, Zeitschriften etc.) geprägt.
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