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Junge liest konzentriert © contrastwerkstatt

Lese- und Rechenschwäche

Wenn Lesen-, Schreiben- oder Rechnenlernen schwerfällt, könnte sich dahinter eine Lernschwäche verbergen. Frühzeitiges Erkennen von Lese-/Rechtschreibstörung oder Rechenschwäche und gezielte Förderung ermöglichen rasche und effiziente Hilfe. Schulpsychologinnen/Schulpsychologen sind die erste Adresse, wenn der Verdacht auf eine Lernschwäche vorliegt.

Lesen und Rechtschreibung

Rund vier bis sechs Prozent der österreichischen Schülerinnen/Schüler leiden unter einer Lese-/Rechtschreibstörung (LRS). Dabei kommt es zu wesentlichen Beeinträchtigungen beim Erwerb von Sprache und Schrift. Das äußert sich zu Beginn darin, dass Buchstaben z.B. nicht den richtigen Lauten zugeordnet werden können. Später zeigen sich eine beeinträchtigte Leseflüssigkeit und vermehrt Rechtschreibfehler. Neurobiologische und Umweltfaktoren bedingen das komplexe Bild dieser Lernschwäche. Gezielte LRS-Förderung, die individuell auf das jeweilige Kind zugeschnitten ist, setzt dort an, wo die Schwächen das Lernen erschweren.

Nähere Informationen finden Sie in den Broschüren des Bildungsministeriums „Die schulische Behandlung der Lese-Rechtschreibschwäche“ und „Evidenzbasierte LRS-Förderung“.

Wenn das Rechnenlernen schwerfällt

Rechenschwäche (auch Dyskalkulie genannt) macht sich – wie der Name schon sagt – durch Schwierigkeiten beim Erlernen des Rechnens bemerkbar. Mehrere Modelle versuchen, die Ursache für diese Lernschwäche zu erklären, z.B. durch Entwicklungsverzögerung mit mangelhafter neurologischer Reifung, Beeinflussung durch Umweltfaktoren etc.

Frühzeitiges Erkennen der Rechenschwäche und Förderung des jeweiligen Kindes sind wichtig, damit diese nicht dauerhaft bestehen bleibt.

Nähere Informationen finden Sie in der Broschüre des Bildungsministeriums „Die schulische Behandlung der Rechenschwäche“ .

Wohin kann ich mich wenden?

Erste Ansprechpartnerinnen/Ansprechpartner bei Verdacht auf Lese-/Rechtschreibstörung oder Rechenschwäche sind die Schulpsychologinnen/Schulpsychologen. Informationen über die schulpsychologischen Beratungsstellen finden Sie unter www.schulpsychologie.at.

Bei Verdacht auf eine Erkrankung, die das Lernen beeinflusst (z.B. Angststörung, Entwicklungsstörung etc.), ist eine diagnostische Abklärung durch eine klinische Psychologin/einen klinischen Psychologen und eine Ärztin/einen Arzt notwendig.

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