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Paprika rot, gelb, grün © Yvonne Bogdanski

Vitamin C

Das wasserlösliche Vitamin C (Ascorbinsäure) hat unterschiedliche Funktionen im Körper. Es ist beteiligt an vielen Stoffwechselreaktionen, unter anderem am Aufbau von Bindegewebe, Knochen und Knorpeln. Es gilt als Antioxidans, hemmt außerdem die Bildung von krebserregenden Nitrosaminen und kann die Eisenaufnahme verbessern. Vitamin C ist zudem am Aufbau von bestimmten Botenstoffen und Hormonen beteiligt. Vitamin C reagiert sehr empfindlich auf Hitze und Licht. Es wird auch in der Lebensmittelverarbeitung eingesetzt – z.B. als Antioxidationsmittel – und ist ein zugelassener Zusatzstoff (z.B. E 300) . . .

Wo ist Vitamin C enthalten?

Vitamin C ist hauptsächlich in Obst und Gemüse (sowie deren Säften) z.B. in Paprika, schwarzen Johannisbeeren, Grünkohl, Broccoli, Fenchel, Zitrusfrüchten, Hagebutten oder Gartenkresse enthalten.

Wie viel brauchen wir?

Empfohlene Zufuhr für Jugendliche (ab 15 Jahren) und Erwachsene pro Tag nach den D-A-CH-Referenzwerten: 90  bis 110 mg Vitamin C. Weitere Informationen erhalten Sie unter Deckung des Tagesbedarfs an Vitaminen.

Zu viel/zu wenig Vitamin C?

  • Hohe Dosen können akut insbesondere zu Übelkeit, Durchfall, Blähungen und Magenkrämpfen führen.
  • Zu wenig Vitamin C kann u.a. zu Müdigkeit, Schwäche und Zahnfleischbluten führen. Bei Raucherinnen und Rauchern oder Menschen unter Dauerstress, bei starker körperlicher Belastung, Alkohol- und Medikamentenmissbrauch sowie verschiedenen Erkrankungen (z.B. Infektionen) kann ein erhöhter Bedarf auftreten. In unseren Breiten ist ein chronischer Vitamin-C-Mangel sehr selten (früher: Vitaminmangelkrankheit Skorbut).

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

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