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Ältere Dame am Notebook © seventyfour

„Digital fit“ im Alter

Das World Wide Web (Internet) mit seinen Vorteilen und Tücken ist Ihnen noch nicht so vertraut? Irgendwie fällt es Ihnen schwer, mit der jüngeren Generation, die ständig von Apps & Co. spricht, Schritt zu halten?

Sie möchten mehr über sicheres Surfen im Netz erfahren? Hier finden Sie Tipps & Tricks, damit Sie „digital fit“ werden bzw. es bleiben. 

Warum ins Internet?

Es gibt viele Gründe, das Internet zu nutzen. Zum Beispiel:

  • E-Mails mit Verwandten, im Freundeskreis oder in der Familie zu schreiben und zu erhalten,
  • nach Informationen suchen,
  • Musik hören, Videos ansehen,
  • Einkaufen,
  • Online-Bankgeschäfte,
  • Behördenwege erledigen.

In dem Factsheet von Saferinternet.atDas Internet…was bringt mir das?“ finden Sie weitere Gründe sowie eine kurze Erklärung von Begriffen rund ums Internet (z.B. Browser, Link, App etc.).

Mit welchem Gerät ins Internet?

Smartphone, Tablet, Laptop, PC? Klingt alles irgendwie gleich? Das Factsheet „Ab ins Internet! Aber mit welchem Gerät?“ von Saferinternet.at gibt Ihnen Orientierung, mit welchen elektronischen Geräten Sie das Internet „erobern“ können und was Sie beim Erwerb beachten sollten.

Sichere Informationen aus dem Internet

Nicht jede Information aus dem Internet ist glaubwürdig bzw. seriös. Immer mehr Gerüchte verbreiten sich über das Internet. Im Prinzip kann jede/jeder etwas im Internet veröffentlichen. Es gibt keine „Redaktion“ dahinter. Daher ist es sehr wichtig, wahr und falsch auseinander zu halten. Hier ein paar Tipps, um Webseiten beurteilen zu können:

  • Gibt es ein Impressum? Dort müssten Ansprechpersonen und Kontaktmöglichkeiten vorhanden sein. Auch Informationen zum Datenschutz müssen auf der Website angeführt sein.
  • Wer verfasst den Inhalt? Es sollte nachvollziehbar sein, wer die Texte verfasst hat.
  • Wie wird die Seite finanziert? Gibt es Werbung? Die Werbung sollte klar und deutlich vom Inhalt getrennt sein. Zudem kann die Finanzierung Hinweise zur Glaubwürdigkeit geben.
  • Die verwendeten Quellen sollten angeführt sein.
  • Wie sind die Texte formuliert? Bei übertriebenen Beschreibungen oder effekthaschenden Titeln sollten Sie hellhörig werden.

Beachten Sie auch, dass Bilder nicht immer „echt“ sind. Es gibt zum Beispiel Bildbearbeitungsprogramme mit denen man Fotos so bearbeiten kann, dass etwas echt aussieht, es aber nicht ist. Auch E-Mails sind nicht immer seriös. Sogenannte Phising-Mails versuchen, vertrauliche Daten (wie etwa Bankdaten) von Ihnen zu bekommen oder digitale Viren etc. auf Ihren Computer oder Ihr Mobiltelefon zu übertragen. Löschen Sie daher verdächtige Mails und klicken Sie keine dubiosen Links an. Sogenannte Hoax-Datenbanken helfen dabei, bekannte im Umlauf befindliche Falschmeldungen zu erkennen.

Zehn Tipps für einen sicheren Umgang mit Internet, Smartphone & Co. finden Sie in der Broschüre von Saferinternet.at. „Das Internet sicher nutzen. Informationen und Tipps für Seniorinnen und Senioren.“

Seriöse Gesundheitsinformationen finden

Bei sensiblen Bereichen – wie Gesundheit – ist im Internet besondere Vorsicht geboten. Doch woran erkennt man gute Gesundheitsinformationen? Eine unabhängige Orientierung dafür bietet etwa die Broschüre der Niederösterreichischen Patientenanwaltschaft „Praxisleitfaden. Wie finde ich seriöse Informationen im Internet?“.  

Gute Gesundheitsinformationen können helfen, die eigene Kompetenz in Sachen Gesundheit zu schulen. Sie können jedoch eine Beratung durch eine Ärztin/einen Arzt oder andere Gesundheitsberufe nicht ersetzen. Nähere Informationen finden Sie auf der Plattform Gesundheitskompetenz.

Social Media: Facebook & Co.

Soziale Netzwerke (Social Networks, Online Communities) sind aus dem digitalen Alltag nicht mehr wegzudenken. Ob Facebook, Instagram & Co.  – die Kommunikation über soziale Netzwerke und Apps boomt. Alt und Jung nutzen die digitalen Angebote, um Informationen auszutauschen, Termine zu organisieren oder Fotos sowie Videos miteinander zu teilen. Manchmal kann es aber auch ganz schön herausfordernd sein, mit den aktuellen Trends Schritt zu halten. Und: Wie im „realen“ Leben auch, kann man böse Überraschungen erleben. Damit Sie nicht in die Falle tappen, sondern Spaß beim Umgang mit digitalen, sozialen Medien haben, finden Sie wichtige Infos dazu unter Social Media, Internet & Co.

Wo kann ich den Umgang mit dem Internet lernen?

Wenn Sie den Umgang mit PC, Smartphone & Co. lernen oder perfektionieren möchten, gibt es unterschiedliche Kursangebote. Achten Sie hierbei auf die Seriosität und Qualitätskriterien. Zum Beispiel bieten Volkshochschulen immer wieder Kurse an. Das Portal erwachsenenbildung.at bietet Informationen zu Bildungsberatung. Informationen zum Thema lebenslanges Lernen und Bildung im Alter finden Sie zudem auf der Website des Sozialministeriums.

Auch die Plattform www.digitalesenioren.at bietet eine Auflistung von Kursen für digitale Senior/innen-Bildung (Good-Practice-Projekte) sowie Qualitätskriterien. Dort können allerdings keine direkten Kursangebote für Senior/innen gebucht werden. 

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