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Ängste & Zwänge

Frau hält Hände vor Gesicht © anetlanda

Angst- und Zwangserkrankungen haben viele Gesichter zum Beispiel Phobien, Panikattacken,  Zwangsrituale oder -gedanken. Sie werden von Betroffenen meist als sehr belastend erlebt. Medikamente und Psychotherapie sind die beiden Hauptsäulen der Behandlung. Auch andere psychische Erkrankungen können in Kombination mit Angst- bzw. Zwangserkrankungen auftreten (z.B. Depressionen) . . .

Angst- & Panikstörung: Was ist das?

Angst hat für das gesunde Leben einen großen Stellenwert. Angst schützt: Wird etwas bedrohlich wahrgenommen und erscheint unberechenbar, fürchten sich Menschen naturgemäß und entkommen daher Gefahren bzw. können diesen angemessen begegnen. Körper und Geist schalten auf „Kampf-oder-Flucht-Modus“. Schnelle Bewegungen werden vorbereitet, indem z.B. die Durchblutung, Atmung und Muskelspannung zunimmt. Aber auch eine Schreckreaktion, die „lähmt“ und schockiert, ist möglich.

Angststörung: Diagnose

Eine frühzeitige Diagnose einer Angststörung ermöglicht eine rasche Therapie und vermindert das Risiko, weitere psychische Erkrankungen (z.B. eine Depression) zu entwickeln. Mittels genauer Erhebung der Krankengeschichte (durch eine Ärztin/einen Arzt, klinisch-psychologischer Diagnostik bzw. eines psychotherapeutischen Gesprächs wird die Verdachtsdiagnose gestellt.

Angststörung: Therapie

Die Behandlung von Angsterkrankungen basiert meist auf zwei Säulen: Psychotherapie und medikamentöse Therapie. Medikamente werden vor allem bei mittelgradigen oder schweren Angststörungen eingesetzt. Ist die Krankheit sehr stark ausgeprägt, kann auch ein stationärer Krankenhausaufenthalt oder eine Rehabilitation notwendig sein.

Flugangst: Ursachen & Symptome

Flugangst kann in jedem Lebensalter vorkommen. Ein gehäuftes Auftreten wird bei Menschen beobachtet, deren Lebensumstände sich gerade ändern – das heißt, wenn jemand vermehrt mit Unsicherheiten, Stress- und Angstfaktoren konfrontiert ist. Dies ist besonders häufig im Alter zwischen 20 und 30 Jahren sowie zwischen 50 und 65 Jahren der Fall.   

Flugangst: Diagnose & Therapie

Flugangst gehört zu den „spezifischen Phobien“. Besonders gute Behandlungserfolge werden mit der sogenannten kognitiven Verhaltenstherapie erzielt. Zur Behandlung der Flugangst hat sich insbesondere die kognitive Verhaltenstherapie bewährt. Um die Flugangst zu bekämpfen, müssen eingefahrene Gedankengänge und Bewertungen der Situation verändert werden – und zwar im Hinblick auf das gefürchtete Objekt, das Flugzeug.   

Zwangsstörung: Was ist das?

Haben Sie sich schon einmal dabei ertappt, nochmal nachzusehen, ob die Kaffeemaschine sicher ausgeschaltet ist? Vielleicht haben Sie diese Kontrolle auch zweimal hintereinander durchgeführt, bevor Sie das Haus verlassen haben. Das ist noch kein Grund zur Besorgnis. Wenn Zwänge jedoch das Leben stark beeinflussen und Betroffene darunter leiden, sollte professionelle Hilfe aufgesucht werden.

Zwangsstörung: Diagnose & Therapie

Stehen Zwänge im Mittelpunkt des Lebens oder werden sie als belastend empfunden und schränken den Alltag ein, ist professionelle Hilfe notwendig. Oft ist es für Erkrankte nicht leicht, sich zu überwinden und z.B. eine Fachärztin/einen Facharzt für Psychiatrie oder eine Psychotherapeutin/einen Psychotherapeuten zu kontaktieren. Doch diese sind mit Zwangsstörungen vertraut und können helfen.

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