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Vergiftungen bei Kindern

Kind mit Putzmittel © antiksu

Schwere Vergiftungen kommen bei Kindern extrem selten vor. Am häufigsten sind Kinder zwischen sieben Monaten und vier Jahren betroffen. In diesem Alter kommt es nicht nur zu Vergiftungen/Verätzungen, sondern auch zum „Verschlucken“ von Gegenständen. Die häufigsten Unfälle passieren durch die Einnahme von Haushaltsprodukten wie Reinigungsmittel, Körperpflegeprodukte, Medikamente oder  Pflanzenteile . . .
  

Vergiftungen bei Kindern: Vorbeugung

Eine typische Situation im Alltag: Die Mutter putzt die Wohnung, während ihr Kleinkind spielt. Normalerweise achtet sie immer darauf, dass sämtliche Putzmittel nicht für ihre Kinder erreichbar sind. Doch als sie gerade den Reiniger in den Kübel schütten möchte, läutet es an der Haustür. Sie stellt das Mittel am Boden ab und verlässt kurz den Raum. Als sie zurückkommt, ist der Reiniger am Boden verschüttet und das Kind sitzt mittendrin mit den Händen im Mund. Dieses Beispiel zeigt, wie schnell auch in scheinbar „sicherer“ Umgebung ein Unfall passieren kann. Gerade Kleinkinder entdecken ihre Umwelt durch den Mund. Daher ist hier besondere Vorsicht geboten . . .

Vergiftungen bei Kindern: Richtiges Vorgehen im Notfall

Gerade bei Vergiftungsnotfällen gibt es vermeintliche Erste-Hilfe-Maßnahmen, die nicht nur unwirksam, sondern auch gefährlich sein können. Dabei wird oft mehr Schaden angerichtet als durch den Vorfall selbst. Zum Beispiel das künstlich herbeigeführte Erbrechen. Diese Maßnahme ist vollkommen sinnlos und auch gefährlich. Deshalb ist es wichtig, die Notrufnummer der Vergiftungsinformationszentrale für Österreich (VIZ) immer griffbereit zu haben . . .

Vergiftungen bei Kindern: Haushaltsprodukte und Chemikalien

Durch die tägliche Verwendung von Haushaltsprodukten sind Kleinkinder besonders gefährdet. Glücklicherweise sind viele dieser Mittel weit weniger giftig als vielfach angenommen. Manche jedoch, wie z.B. Rohrreiniger oder Industriereiniger, können zu schweren Vergiftungen führen. Es ist daher besonders wichtig, derartige Chemikalien für Kinder unerreichbar aufzubewahren. Die meisten Giftunfälle passieren zu Hause mit Kindern unter vier Jahren . . .

Vergiftungen bei Kindern: Medikamente

 Um Vergiftungsnotfälle mit Medikamenten zu vermeiden, sollten diese immer gut verwahrt sein. Leider entspricht das nicht der Realität. Medikamente des täglichen Gebrauchs werden oft im Haushalt achtlos liegen gelassen. Das kann bei bestimmten Medikamenten gefährliche Folgen haben. Allerdings kommt es immer auf die Menge und den Inhaltsstoff an, deshalb sichern Sie Verpackung oder Etikett. Die folgenden Medikamente sind nur ein Auszug. Rufen Sie im Fall der Fälle bei der Vergiftungsinformationszentrale +43 (0)1 406 43 43 an. Bei Kindern mit Grunderkrankungen, z.B. Leber, Niere oder Stoffwechsel betreffend, ist immer das weitere Vorgehen zu erfragen . . .

Vergiftungen bei Kindern: Pflanzen

Glücklicherweise kommen Vergiftungen durch Pflanzenteile bei Kindern sehr selten vor. Es ist daher wichtig zu wissen, welche Pflanzen sich im Haushalt befinden, denn nur so ist bei einer Einnahme eine Risikoabschätzung möglich. Besonders hilfreich ist eine Kennzeichnung der Pflanzen. Aber auch im Garten lauern zahlreiche giftige Pflanzen oder Pflanzenteile, die Vergiftungssymptome hervorrufen können. Rufen Sie im Fall der Fälle bei der Vergiftungsinformationszentrale +43 (0)1 406 43 43 an . . .

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