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Atemwege und Lunge

Symbolbild Atemwege und Lunge © psdesign1

Erkrankungen der Atemwege und der Lunge sind häufig. Zu ihnen zählen etwa Bronchitis, Lungenentzündung, Asthma oder COPD. Erfahren Sie mehr zu Diagnose und Behandlung.

Atemwege & Lunge: Basis-Info

Atmen ist ein unwillkürlicher Vorgang – er bedarf keiner bewussten Steuerung. Der Brustkorb bzw. der Bauch hebt und senkt sich. Nur wenn die Atmung gestört ist (z.B. durch plötzliche Atemnot) oder wir uns auf diese konzentrieren, lenken wir unsere Aufmerksamkeit auf sie. Atmen ermöglicht die Zufuhr von lebensnotwendigem Sauerstoff. Ein gesunder Erwachsener atmet pro Minute ca. zwölf- bis fünfzehnmal ein und aus.

Lungenentzündung

Bei einer Lungenentzündung (Pneumonie) handelt es sich um eine Infektion des Lungenparenchyms. Dabei können verschiedenen Teile der Lunge betroffen sein. Ausgelöst wird eine Lungenentzündung z.B. durch Viren, Bakterien oder Pilze. Oft sind es Bakterien, die eine Lungenentzündung hervorrufen (z.B. Pneumokokken). Eine Rolle spielen auch atypische Erreger wie Mykoplasmen. Seltener werden Lungenentzündungen durch Allergien oder Inhalation chemischer Stoffe verursacht. Die häufigste Form der Lungenentzündung ist die ambulant erworbene Pneumonie (community aquired pneumonia, CAP) . . .

Lungenödem

Bei einem Lungenödem kommt es zur Ansammlung von Flüssigkeit im Lungengewebe und/oder den Lungenbläschen (Alveolen der Lunge). Ein Lungenödem kann akut oder chronisch auftreten. Von einem interstitiellen Ödem spricht man, wenn dieses zwischen den Zellen auftritt, aber noch nicht in den „Luftraum“ der Lunge übertritt – der Abstand von Luftraum zu Blut wird größer, der Gasaustausch erschwert. Tritt die Flüssigkeit in die Lungenbläschen über, handelt es sich um ein alveoläres Ödem – der Luftraum wird kleiner! . . .

Pneumothorax

Bei einem Pneumothorax dringt Luft in den Pleuraraum ein, in den Spalt zwischen Lunge und Brustwand (zwischen Rippen- und Lungenfell). Dadurch kann sich die Lunge nicht mehr so ausdehnen wie zuvor. Sie fällt in sich zusammen. Es kann bis zum medizinischen Notfall kommen. Die Ursachen eines Pneumothorax sind unterschiedlich, er tritt z.B. infolge von Lungenerkrankungen oder Verletzungen auf. In den meisten Fällen ist bei der Therapie ein stationärer Aufenthalt notwendig . . . 

Pleuraerguss

Zu einem Pleuraerguss kann es bei verschiedenen Erkrankungen kommen, zum Beispiel bei Herzschwäche, Niereninsuffizienz, diversen entzündlichen oder infektiösen Erkrankungen und vielem mehr. Es kommt es zur Ansammlung von Flüssigkeit im Spalt zwischen Lunge und Brustwand, genauer zwischen Rippen- und Lungenfell, dem sogenannten Pleuraspalt. Normalerweise ist dieser sehr klein und enthält sehr wenig Flüssigkeit. Bemerkbar macht sich ein Pleuraerguss dementsprechend – unter anderem durch erschwerte Atmung . . .

Asthma

Asthma zählt zu den häufigsten chronischen Erkrankungen in Österreich – und kann in jedem Alter auftreten. Schon Kinder und Jugendliche können davon betroffen sein. Bei der Krankheit liegt eine dauerhafte Entzündung der Atemwege vor. Eine möglichst frühzeitige Diagnose und die gezielte medikamentöse Behandlung tragen bei Asthma dazu bei, ernste Komplikationen zu verhindern. Daher ist es wichtig, bei anhaltenden Symptomen wie Husten und Auswurf bzw. Atemnot eine Ärztin/einen Arzt aufzusuchen . . .

COPD

Menschen mit der Diagnose COPD (Chronisch obstruktive Lungenerkrankung) leiden an einer langwierigen Lungenerkrankung, die langsam fortschreitet. Aus anfänglich „harmlosen“ Symptomen können schwerwiegende Beschwerden entstehen. Lungenfunktion und Leistungsfähigkeit sind zunehmend eingeschränkt. In sehr schweren Fällen können Betroffene selbst bei alltäglichen Tätigkeiten auf die Hilfe anderer angewiesen sein . . .

Grippe

Häufig fängt es mit Halsschmerzen, Husten und Schnupfen an. Dazu kommen Kopf- und Gliederschmerzen sowie eventuell Fieber. Ein allgemeines Krankheitsgefühl breitet sich aus. Atemwegsinfektionen gehören zu den häufigsten Infektionskrankheiten und haben insbesondere in der kalten Jahreszeit Hochsaison.

Akute Bronchitis

Bei der akuten Bronchitis handelt es sich um eine Entzündung der Schleimhaut der Bronchien (Luftwege) bzw. der Luftröhre. Sie zählt zu den häufigsten Erkrankungen des Menschen. Je nach betroffenem Abschnitt der Atemwege ist die korrekte medizinische Bezeichnung Tracheitis (Luftröhrenentzündung), Tracheobronchitis (Entzündung der Luftröhre und der Bronchien), Bronchitis (Entzündung der Bronchien) oder Bronchiolitis (Entzündung der kleinen Bronchien, den Bronchiolen). Sie tritt meist als Folge eines viralen Infekts auf und dauert im Durchschnitt weniger als zwei bis drei Wochen. In der Regel sind bei einer akuten Bronchitis hauptsächlich die größeren Bronchien betroffen.

Chronische Bronchitis

Bei einer chronischen Bronchitis kommt es zu einer andauernden Entzündung der Bronchialschleimhaut. Dabei wird zu viel Schleim in den Bronchien produziert. Auf der Schleimhaut der Atemwege befinden sich beim gesunden Menschen Flimmerhärchen (Zilien), die Schmutzpartikel und Schleim aus der Lunge befördern. Diese sind im Falle einer chronischen Bronchitis beschädigt bzw. bereits zerstört. Die Bronchienwände werden zunehmend dünner und instabil.

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