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Thrombozyten

  
kernlose Blutkörperchen mit wesentlicher Bedeutung für die Blutgerinnung

Thrombozyten (Blutplättchen, Plättchen) sind kernlose, scheibenförmige Blutkörperchen, die im Knochenmark gebildet werden. Sie besitzen eine Lebensdauer von sieben bis zwölf Tagen und werden in der Milz abgebaut. Eine wesentliche Funktion der Thrombozyten ist die Aktivierung der Blutgerinnung. Bei Gefäßverletzungen verkleben sie miteinander und bilden an der verletzten Stelle einen Pfropf. Auf diese Weise helfen sie bei der Blutstillung. Bei einer Verminderung der Thrombozytenanzahl kann es zu Blutungen kommen. Eine Vermehrung der Thrombozytenanzahl kann dagegen zur Bildung einer Thrombose führen.  

Eine ausführliche Erklärung des Begriffs finden Sie in der Labormedizin.
Synonyme: Blutplättchen, Plättchen
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