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Karies

häufigste Zahnerkrankung, die zur Zerstörung des Zahnes führt

Als Zahnfäule (Karies) bezeichnet man eine weitverbreitete Zahnerkrankung, die auf einer lang dauernden Einwirkung von Säuren auf die Zähne beruht. Säuren entstehen beim Abbau von Zuckern durch Bakterien in Zahnbelägen. Dadurch kommt es zu einer Entkalkung und in der Folge Schädigung der Zähne. Der Verlauf von Karies wird insbesondere durch drei Faktoren beeinflusst: die Widerstandskraft der Zähne, das Ausmaß der Zuckerzufuhr und die Zahnhygiene. So führen zum Beispiel eine anhaltend schlechte Mundhygiene und eine häufige Zuckeraufnahme zu einer sogenannten kariösen Zahnhöhle – häufig auch als „Loch“ im Zahn bezeichnet. Besondere Bedeutung kommt der Vorbeugung zu. Eine regelmäßige Zahnpflege ist dafür unerlässlich. Ebenso tragen eine zuckerreduzierte Nahrung und das Verwenden fluoridhaltiger Zahnpasta wesentlich zur Vermeidung von Karies bei. Ist bereits ein „Loch“ vorhanden, muss dieses ausgebohrt und anschließend gefüllt werden (zum Beispiel mit Amalgam, Gold oder Kunststoff). Unterbleibt eine rechtzeitige zahnärztliche Versorgung, besteht das Risiko chronischer Spätfolgen, die unter Umständen eine Wurzelbehandlung oder sogar eine Entfernung des betroffenen Zahnes notwendig machen können.
Nähere Informationen finden Sie unter Zahnerkrankungen.
  
Synonyme: Zahnfäule
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