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Gallenblasenentzündung

Entzündung der Gallenblase

Eine Cholecystitis (Gallenblasenentzündung) tritt häufig als Folge von Gallensteinen auf. Selten hat sie andere Ursachen, wie z.B. eine Infektion.
Es gibt drei Formen:
Akute Cholecystitis („akute Galle“): Hier kommt es zur Einklemmung eines Steines im Gang der Gallenblase. In der Folge kann häufig eine bakterielle Infektion entstehen. Die akute Entzündung der Gallenblase ist sehr schmerzhaft (Schmerzen im rechten Oberbauch mit Ausstrahlung in die rechte Schulter). Außerdem kann es zu Übelkeit, Erbrechen, Gelbsucht und anderen Symptomen kommen. Die Therapie besteht in Bettruhe, Nahrungskarenz (keine Aufnahme von Nahrung über den Verdauungstrakt; nur Infusionen), Antibiotika und der Entfernung der Gallenblase.
Chronische Cholecystitis: durch mechanische Irritation bei Gallensteinen ausgelöste chronische Entzündung der Gallenblase. Diese tritt auch als Vor- oder Folgezustand einer akuten Gallenblasenentzündung auf. Häufig ist diese chronische Form symptomlos. Es kann aber zu Verdauungsbeschwerden mit Aufstoßen, Blähungen, Völlegefühl, Appetitlosigkeit oder Brechreiz kommen. Auch dumpfe Oberbauchschmerzen und Gelbsucht können das Krankheitsbild begleiten. Therapie: Entfernung der Gallenblase.
Akute Entzündung der steinfreien Gallenblase: kommt bei lebensbedrohlichen Erkrankungen vor, bei denen die Gallenblase als Folge eines Schocks betroffen ist, und bei einer Blutvergiftung.
Ob die Gallenblase entzündet ist, lässt sich im Labor und durch radiologische Untersuchungen (wie z.B. Ultraschall) feststellen. Sie wird heutzutage auch mittels sogenannter „Knopflochchirurgie“ (Laparaskopische Operation) entfernt. Erfolgt die Operation zu spät, kann es zu lebensbedrohlichen Komplikationen wie beispielsweise einem Durchbruch kommen.
Synonyme: Cholecystitis

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