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Symbolfoto psycholgoische Beratung © Lisa F. Young

Psychologische Diagnostik, Beratung & Behandlung

Eine Psychologin/ein Psychologe hat das Psychologiestudium abgeschlossen. Im gesundheitlichen Bereich gibt es in der Psychologie zwei wichtige Teilgebiete – die klinische Psychologie und die Gesundheitspsychologie. Während sich die klinische Psychologie vorwiegend mit psychischen Störungen und Krisen beschäftigt, liegt der Schwerpunkt der Gesundheitspsychologie bei Gesundheitsförderung und der Vorbeugung von Krankheiten. Beide Richtungen haben weite Einsatzgebiete und wichtige Aufgaben.

Klinische Psychologie

Um als klinische Psychologin/klinischer Psychologe tätig zu sein, ist es notwendig, nach dem Studium der Psychologie zusätzlich eine Ausbildung zur klinischen Psychologin/zum klinischen Psychologen zu absolvieren.

Klinische Psychologie beinhaltet Untersuchung, Beratung und Behandlung von Einzelpersonen, Paaren, Familien und Gruppen in Hinsicht auf psychische, soziale und körperliche Störungen und Beeinträchtigungen. Sie beschäftigt sich insbesondere mit

  • psychischen Störungen,
  • körperlichen Störungen, bei denen psychische Einflüsse eine große Rolle spielen,
  • Extremsituationen für die Psyche,
  • psychischen Folgen akuter Belastungen,
  • psychischen Krisen und
  • Entwicklungskrisen.

Diagnostik und Behandlung

In der klinischen Psychologie kommen insbesondere klinisch-psychologische Diagnostik, psychologische Behandlungsmethoden und gesundheitsfördernde Maßnahmen zur Anwendung. Viele in diesem Bereich tätige Personen verfügen auch über eine Psychotherapieausbildung nach dem Psychotherapeutengesetz.

Eine klinisch-psychologische Unterstützung kann beispielsweise in folgenden Problemlagen hilfreich sein:

Weiterführende Informationen zur klinischen Psychologie finden Sie in der Broschüre des Gesundheitsministeriums „Klinische Psychologie – Wenn’s allein nicht weiter geht“.

Gesundheitspsychologie

Gesundheitspsychologie beschäftigt sich nicht nur mit der Frage „Was macht den Menschen krank?“, sondern auch mit der Frage „Was hält den Menschen gesund und hält ihn trotz Einflussfaktoren und Belastungen stabil?“.

Die Gesundheitspsychologie hat als Teilgebiet der Psychologie unter anderem folgende Aufgaben:

  • Gesundheitsförderung
  • Mitwirkung bei der Vorbeugung von Krankheiten
  • Bestimmung von Risikoverhalten
  • Unterstützung bei der Bewältigung von Erkrankungen und Rehabilitation mittels psychologischer Methoden

Gesundheitspsychologinnen/Gesundheitspsychologen beraten und behandeln Einzelpersonen, Familien und Gruppen – so auch im Rahmen von Gesundheitstrainings mit Migrantinnen/Migranten, Schülerinnen/Schülern oder Suchtgefährdeten etc. Sie beraten auch Organisationen und Institutionen wie z.B. Selbsthilfegruppen oder Krankenhäuser und entwickeln gesundheitsfördernde, vorbeugende und rehabilitative Maßnahmenprogramme.

Weiterführende Informationen zur Gesundheitspsychologie finden Sie in der Broschüre des Gesundheitsministeriums„Gesundheitspsychologie – Wenn Gesundheit Stärkung braucht“.

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