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Gruppe Teenager beim Sport © Rawpixel.com
Gruppe Teenager beim Sport © Rawpixel.com

Ich will mich im Schulalltag mehr bewegen

Bewegung macht Spaß! Klar, im Unterricht ist Konzentration angesagt. Aber wenn die Lerneinheit vorbei ist und der Kopf raucht, tut es gut, den Sessel zu verlassen und Sauerstoff in seine grauen Zellen zu pumpen.

Warum mehr Bewegung?

Beim Lernen strengt sich vor allem der Kopf an, körperliche Aktivität und Bewegung finden kaum statt. Für die menschliche Entwicklung, die Reifung des Gehirns sowie die Entwicklung motorischer Fähigkeiten und sozialer Kompetenzen ist Bewegung ist jedoch besonders wichtig und notwendig.

Bewegung unterstützt die Entwicklung und das Lernen

Durch Bewegung entwickeln sich Fähigkeiten wie Geschicklichkeit, Ausdauer und Kraft. Springen, laufen, klettern, balancieren – als das verhilft Kindern zu mehr Bewegungssicherheit, Selbstständigkeit und Selbstvertrauen. Zudem steigert Bewegung die Durchblutung und Sauerstoffversorgung aller Organe, besonders auch die des Gehirns. Konzentrationsfähigkeit und Leistungsfähigkeit werden entsprechend gefördert. Bewegungsmöglichkeiten sollten sich dabei nicht nur auf den Turnunterricht beschränken. 

Tipps und Ideen für mehr Bewegung im sitzenden Schulalltag:

  • Schulgarten oder Pausenhof: Ideal, um längere Pausen für Bewegung zu nutzen. Zum Beispiel zum Herumspazieren mit einer Freundin oder einem Freund oder für Bewegungsspiele, z.B. „Gummi-Hüpfen“. Nimm deine Spielutensilien mit, z.B. Frisbee, Jonglierbälle oder Springschnur und motiviere andere zum Mitmachen!
  • Bewegungspausen: Es tut gut, aus der Klasse herauszukommen und seine Beine zu bewegen. In der Pause bietet das Flanieren auf den Schulgängen eine gute Möglichkeit dafür! Diese „aktive Pause“ vom Lernen ermöglicht es dir abzuschalten und den Geist wieder in Schwung zu bringen. 
  • Mitgestalten: Wenn du Ideen hast, welche Spielgeräte oder Einrichtungen von der Schule angeschafft werden können, um mehr Bewegungsmöglichkeiten zu bieten, besprich es mit eurem Klassenvorstand oder bring die Vorschläge über den Elternverein zur Sprache.
  • Turnstunden: Auch wenn es manchmal anstrengend ist und vielleicht Überwindung kostet, die Turnstunde bringt’s! Wer je nach seinen Fähigkeiten körperlich etwas geleistet hat, kann auch stolz darauf sein! Macht euerer Lehrerin/eurem Lehrer Vorschläge, welche Aktivitäten euch im Bewegung- und Sportunterricht interessieren.
  • Sport als unverbindliche Übung: Viele Schulen bieten ein tolles Sportprogramm in den unverbindlichen Übungen an. Hier könnt ihr den Sport betreiben, der euch besonders Spaß macht.
  • Kooperationen mit Sportvereinen nutzen: Der Schritt vom Schulsport zum Vereinssport ist oft nur ein kleiner. Häufig haben auch die Lehrerinnen/Lehrer einen guten Überblick über das Vereinssportangebot in der Nähe der Schule.
  • Schulweg nutzen: Wer auf dem Schulweg ein Stück zu Fuß geht oder mit dem Rad fährt, bringt Sauerstoff in seine Hirnzellen und bringt die Muskeln in Schwung.

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Weitere Informationen unter:

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