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Vitamin C (VC)

Vitamin C ist ein wasserlösliches Vitamin, das vor allem in bestimmten Obst- (z.B. Zitrusfrüchte) und Gemüsesorten (z.B. Paprika) vorkommt. Ein Mangel an Vitamin C kann zu Erkrankungen der Haut und Zähne führen.

Warum wird Vitamin C im Blut bestimmt?

Vitamine sind besondere Nahrungsbestandteile, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Solche Nahrungsbestandteile nennt man essenziell. Diese müssen dem Körper mit der Nahrung zugeführt werden.

Die Vitamine werden in zwei Gruppen geteilt:

  • fettlösliche Vitamine: Vitamin A, D, E und K
  • wasserlösliche Vitamine: Vitamine des B-Komplexes (B12), Vitamin C (Ascorbinsäure), Folsäure u.v.m.

Im Blut können die folgenden Vitamine bei bestimmten medizinischen Fragestellungen gemessen werden:

Ein Mangel an Vitamin C kann zu folgenden Erkrankungen der Haut und Zähne führen:

  • Skorbut (chronischer Vitamin-C-Mangel): Hierbei kommt es zu Blutungen an Haut, Schleimhäuten (Zahnfleisch) und Gelenken sowie zu Blutbildstörungen (Blutarmut – Anämie).

Was bedeuten niedrige/erhöhte Vitamin-C-Werte?

Eine Verminderung von Vitamin C im Blut kann folgende Ursachen haben:

  • Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes (Malabsorptionssyndrom),
  • verminderte Zufuhr.

In folgendem Fall kann es zu einer Erhöhung von Vitamin C im Blut kommen:

  • Überdosierung von Vitaminpräparaten.
Weitere Informationen zu Vitamin C und Ernährung finden Sie unter Vitamin C (Ascorbinsäure)
LOINC: 14622-5

Referenzwert

Einheit Referenzbereich      
  Männer bis 18 Jahre Männer über 18 Jahre Frauen bis 18 Jahre Frauen über 18 Jahre
µg/ml (Mikrogramm pro Milliliter) 5–15 µg/ml 5–15 µg/ml 5–15 µg/ml 5–15 µg/ml

Hinweis Die an dieser Stelle angeführten Referenzwerte dürfen nicht für die Interpretation eines Laborbefundes verwendet werden, da es sich hierbei um einen Näherungsbereich dieser Labormessgröße in der jeweils untersuchten Körperflüssigkeit handelt. Grundsätzlich hängen Labor-Normalwerte von Alter und Geschlecht der Patientinnen und Patienten ab. Darüber hinaus können auch tageszeitliche Schwankungen bzw. eine Reihe von biologischen Rhythmen die Laborwert-Ergebnisse beeinflussen. Daher sollten immer nur die am jeweiligen Laborbefund ausgewiesenen Referenzwerte für die medizinische Interpretation herangezogen werden. Von einzelnen Laborwerten darf niemals auf das Vorliegen einer Krankheit geschlossen werden. Denn leichte Abweichungen vom Referenzbereich kommen auch bei Gesunden vor. Außerdem können die Ergebnisse auch von der Untersuchungsmethode abhängen (nicht alle Labors verwenden die gleiche Methode). Mehr Informationen finden Sie unter: Was sind Normalwerte?

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