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Ecstasy & Liquid Ecstasy

Leute beim Konzert © photocreo

Glücksgefühle und aufputschende Wirkung zählen zu den Effekten von Ecstasy. Die psychoaktiven Substanzen der Ecstasy-Gruppe werden synthetisch hergestellt. Inhalt und Konzentration der illegalen Ware sind oft nicht bekannt – mögliche Auswirkungen nicht vorhersehbar. Gamma-Hydroxybuttersäure (GHB) alias Liquid Ecstasy wird nicht immer bewusst eingenommen. Die Partydroge macht u.a. in Form von K.o.-Tropfen Schlagzeilen . . . 

Ecstasy: Substanz & Wirkung

Ecstasy zählt zu den synthetischen Drogen (auch Designerdrogen). Gebräuchlich sind außerdem Namen wie XTC, E, ADAM, X, Eve oder Love drug. Unter Ecstasy versteht man verschiedene Substanzen mit ähnlicher Wirkung – vor allem jedoch MDMA (3,4-Methylendioxymethamphetamin). Zu den Wirkstoffen gehören zudem die dem MDMA chemisch verwandten Substanzen MDA (3,4-Methylendioxyamphetamin), MDE (3,4-Methylendioxyethylamphetamin) und MBDB (N-Methylbenzodioxolbutanamin). Diese Substanzen der Ecstasy-Gruppe werden auch als Entaktogene bezeichnet . . .

Ecstasykonsum: Folgen

Die Folgen eines Ecstasy-Konsums sind nicht immer absehbar. Die illegal vertriebene Ware, ihr Inhalt und die Konzentration sind oft nicht bekannt – mögliche Auswirkungen daher nicht vorhersehbar. Je nach Zusammensetzung, Dosis und Einnahmesituation treten Schäden auf bzw. kann im schlimmsten Fall eine lebensgefährliche Situation eintreten. Neben Euphorie sowie dem Gefühl eines friedlichen Zustandes kann die Stimmungslage negativ beeinflusst werden. Es kommt z.B. zu depressiver Stimmung oder Ängsten . . .

Ecstasykonsum: Diagnose

Um einen Konsum von Ecstasy abzuklären, führt die Ärztin/der Arzt ein ausführliches Gespräch und eine körperliche Untersuchung durch. Sie/er informiert sich über eventuelle Symptome einer Abhängigkeit und stellt Fragen zur Verwendung weiterer psychotroper Substanzen bzw. Suchtmittel sowie zur familiären und sozialen Situation u.v.m. Psychische Erkrankungen sowie verschiedene Begleiterkrankungen werden ebenfalls berücksichtigt. Außerdem ist es für die Ärztin/den Arzt relevant, ob bereits früher ärztliche Beratung sowie Entzugsbehandlungen stattgefunden haben . . .

Ecstasykonsum: Therapie

Therapieziele sind einerseits die Behandlung akuter Komplikationen (wie beispielsweise einer Ecstasy-induzierten Hyperthermie), andererseits das Überwinden einer eventuellen Abhängigkeit sowie das Vermeiden eines weiteren Konsums. Liegen Begleiterkrankungen bzw. psychische Störungen sowie Folgeschäden vor, werden diese behandelt, genauso wie eine eventuelle Abhängigkeit von weiteren Substanzen (beispielsweise Alkohol etc.). Verschiedene Therapieansätze kommen – je nach individueller Situation der/des Betroffenen – zum Einsatz . . .

Liquid Ecstasy: Substanz & Wirkung

Unter Liquid Ecstasy versteht man die Substanz GHB (Gamma-Hydroxybuttersäure), die flüssig oder in Pulverform Verwendung findet. In flüssiger Form ist GHB farb- und geruchlos sowie geschmacksneutral, als Pulver weiß bis sandfarben und in Wasser löslich. Auch als Kapsel oder Tablette wird Liquid Ecstasy gehandelt. GHB ist chemisch eng verwandt mit GBL (Gamma-Butyrolacton), das vorwiegend in der chemischen Industrie als Lösungs- und Reinigungsmittel (z.B. Felgenreiniger, azetonfreier Nagellackentferner etc.) eingesetzt wird . . .

Liquid Ecstasy: Akutfall & Abhängigkeit

GHB/GBL wird nicht immer bewusst eingenommen. Die Substanzen können schnell betäubend wirken. Sie werden unter anderem in Form von sogenannten K.o.-Tropfen benutzt, teils unbemerkt in Getränke oder Essen gemischt, um Menschen bewusstlos bzw. „willenlos“ zu machen. Die Betroffenen können sich an die letzten Stunden nach dem Konsum nicht erinnern. Sowohl bei bewusster als auch bei unbewusster Einnahme kann es zu einer Überdosierung kommen, die zu einem lebensbedrohlichen Zustand führt . . . 

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