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Psyche

Frau in therapeutischem Gespräch © WavebreakMediaMicro

Immer mehr Menschen in Österreich leiden an einer psychischen Erkrankung. Psychische Krankheiten haben viele Facetten. Von Angststörungen über Depressionen bis hin zu Zwängen machen sie Betroffenen das Leben schwer. Moderne Behandlungsmöglichkeiten nehmen diesen Krankheiten den Wind aus den Segeln . . .

Psyche: Basis-Info


Gemäß dem heute gängigen biopsychosozialen Modell wird die psychische Gesundheit durch ein komplexes System biologischer, psychologischer und sozialer Faktoren bedingt. In der Therapie von psychischen Erkrankungen kommen Psychotherapie, Medikamente sowie andere Behandlungsformen zum Einsatz. Ein wichtiger Faktor, ist das Miteinbeziehen des sozialen Umfelds und die multidisziplinäre Zusammenarbeit mehrerer Gesundheitsberufe . . .

ADHS

Was in Hoffmanns Geschichte „Zappel-Philipp“ im Buch „Struwwelpeter“ für Unterhaltung sorgt, kann im realen Leben Kinder, Eltern und Lehrpersonal zur Verzweiflung bringen. Unaufmerksamkeit, Impulsivität und Überaktivität, die über das alterskonforme Maß auftreten, kennzeichnen ADHS. Die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung gehört zu den häufigsten psychischen Störungen im Kindes- und Jugendalter und kann auch im Erwachsenenalter andauern . . .

Autismus

Das Autismussyndrom ist vor allem durch eine Störung in der Wahrnehmungsverarbeitung charakterisiert. Umweltreize für Auge, Ohr oder Tastsinn bereiten Betroffenen starke Probleme – sie werden von Sinneseindrücken förmlich „überrollt“. In weiterer Folge kommt es zu Schwierigkeiten in der sozialen Interaktion. In den letzten Jahren entwickeln sich medizinische und therapeutische Ansätze weg von einem Behinderungsbegriff des Autismus, hin zu einer Definition einer Wahrnehmungsstörung/„autistischen Wahrnehmung“. 

Ängste & Zwänge

Angst- und Zwangserkrankungen haben viele Gesichter zum Beispiel Phobien, Panikattacken,  Zwangsrituale oder -gedanken. Sie werden von Betroffenen meist als sehr belastend erlebt. Medikamente und Psychotherapie sind die beiden Hauptsäulen der Behandlung. Auch andere psychische Erkrankungen können in Kombination mit Angst- bzw. Zwangserkrankungen auftreten (z.B. Depressionen) . . .

Depression & Bipolare Störung

Menschen mit einer Depression ziehen sich zurück und sind meist betrübt. Auch körperliche Symptome wie etwa Appetitlosigkeit oder Schmerzen können auftreten. Es gibt verschiedene Arten der Depression. Diese reichen von der vorübergehenden leichten depressiven Episode hin zu schweren Depressionen. Eine bipolare Störung hingegen ist gekennzeichnet durch manische, ggf. hypomanische sowie depressive Episoden . . .

Essstörungen

Unter Essstörungen versteht man verschiedene Krankheitsbilder, die sich auf unterschiedliche Weise zeigen. Den Betroffenen ist gemeinsam, dass die Beschäftigung mit Essen das Leben dominiert – und der Alltag danach ausgerichtet wird. Oftmals entwickelt sich die Erkrankung schleichend – und nicht immer sind erste Anzeichen für Angehörige erkennbar . . .

Schizophrenie

Schizophrenie ist eine Erkrankung, die mit vielen Vorurteilen und Mythen behaftet ist. Dabei handelt es sich durchaus um eine behandelbare, wenn auch ernste Krankheit. Mit der noch immer vorhandenen Stigmatisierung geht eine erschwerte Behandlung einher. Betroffene trauen sich nicht immer zur Ärztin/zum Arzt, das soziale Umfeld reagiert oft sehr verängstigt und irritiert – meist aus Informationsmangel. Ein früher Therapiebeginn ist allerdings äußert wichtig.

Persönlichkeitsstörungen

Wenn Gefühle und Verhaltensweisen so starr, intensiv und unkontrollierbar werden, dass ein Mensch massiv unter ihnen leidet und anderen Menschen damit Leiden verursacht, liegt der Verdacht auf eine sogenannte Persönlichkeitsstörung nahe. Diese Bezeichnung soll zum Ausdruck bringen, dass es sich um psychische Störungen handelt, die das gesamte Wahrnehmen, Denken, Fühlen und Verhalten eines Menschen betreffen und tief verwurzelt sind . . .

Ticstörungen

Tics sind unwillkürliche ungewollte Bewegungen oder Lautäußerungen. Sie sind häufiger als vielfach angenommen. Vorübergehende Tics werden bei fast jedem Zweiten, länger als ein Jahr dauernde (chronische) jedoch nur bei etwa einem Prozent der Bevölkerung beobachtet. Tics beginnen meist im Volksschulalter – kommen und gehen – und bessern sich meist nach der Pubertät. Nur etwa zehn Prozent der kindlichen Ticerkrankungen sind auch im Erwachsenenalter deutlich aktiv. Buben/Männer sind etwas häufiger betroffen.

Psychosomatik

Die Psychosomatik beschäftigt sich mit der Wechselwirkung von Psyche und Körper. Sie untersucht, wie sich seelische Einflüsse auf den Körper auswirken und körperliche Erkrankungen psychische Prozesse beeinflussen. Auch Forschungen bestätigen diese Einflüsse. Bevor eine psychosomatische Diagnose gestellt wird, erfolgt in jedem Fall eine gründliche medizinische Abklärung. Bei der Behandlung werden individuell unterschiedliche Methoden angewandt – von Psychotherapie über Medikamente bis hin zu diversen weiteren Therapieansätzen.

Organische psychische Störungen

Unter dem Oberbegriff „organische psychische Störungen“ (OPS) werden alle psychischen bzw. kognitiven Befindlichkeitsstörungen zusammengefasst, denen eine Schädigung oder Funktionsstörung des Gehirns zugrunde liegt. Früher waren diese Störungen u.a. unter dem Begriff „Hirnorganisches Psychosyndrom“ bekannt. Mit OPS gehen meist auch soziale Beeinträchtigungen einher . . .

Seelisches Trauma überwinden

Schreckliche Ereignisse können traumatisierend wirken. Betroffene sind extremer Angst und Kontrollverlust ausgesetzt. Gewisse Umstände und Eigenschaften können jedoch wie ein „Schutzschild“ wirken. Traumatische Belastungen sind mitunter so massiv, dass sie zu einer sogenannten posttraumatischen Belastungsstörung oder anderen Traumafolgestörungen (z.B. Depressionen) führen. Traumatherapie hilft, das Unfassbare zu bewältigen.

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