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Depression & Bipolare Störung

Depressiv wirkende junge Frau/ © ant236

Menschen mit einer Depression ziehen sich zurück und sind meist betrübt. Auch körperliche Symptome wie etwa Appetitlosigkeit oder Schmerzen können auftreten. Es gibt verschiedene Arten der Depression. Diese reichen von der vorübergehenden leichten depressiven Episode hin zu schweren Depressionen. Eine bipolare Störung hingegen ist gekennzeichnet durch manische, ggf. hypomanische sowie depressive Episoden . . .

Depression: Formen & Verlauf

Depressionen können einmalig oder wiederholt in Episoden auftreten. Es ist auch möglich, dass sie saisonabhängig entsteht (beispielsweise in den Wintermonaten die sogenannte „Winterdepression“). Depression ist nicht gleich Depression. Diese Erkrankung existiert in unterschiedlichen Ausprägungen und Kategorien. Ein besonderer Risikofaktor stellt die erhöhte Suizidgefahr dar. Es ist wichtig, Warnsignale rechtzeitig zu erkennen und entsprechend Hilfe zu holen.

Depression: Ursachen & Symptome

Die Depression ist eine Erkrankung, die sich unter anderem durch eine niedergedrückte Stimmungslage äußert. Weitere Symptome wie etwa das Gefühl der Hoffnungslosigkeit oder sozialer Rückzug können sich zeigen. Es gibt verschiedene Formen der Depression, die sich vor allem durch Krankheitsdauer und Ausprägungsgrad unterscheiden. Die Depression ist eine ernsthafte Erkrankung und nicht einfach gleichzusetzen mit vorübergehender Traurigkeit oder Unlust.

Depression: Diagnose

Eine Depression wird anhand verschiedener Symptome und unter Einbeziehung der Lebenssituation der Patientin/des Patienten diagnostiziert. Unterschiedliche Diagnosemethoden kommen dabei zum Einsatz wie das wichtige Anamnesegespräch oder neurologische Tests. Manchmal „verschleiern“ körperliche Symptome eine Depression. Zögern Sie nicht, rechtzeitig Hilfe anzunehmen. Depressionen sind eine gut behandelbare Erkrankung.

Depression: Antidepressiva & Psychotherapie

Einer Depression muss man nicht hilflos gegenüberstehen. Es gibt verschiedene wirksame Behandlungsmöglichkeiten. In akuten Fällen ist oft auch ein Aufenthalt in einem Krankenhaus notwendig. Die am häufigsten verwendeten Medikamente bei einer Depressionsbehandlung sind Antidepressiva. Diese wirken gezielt gegen Depressionen. Auch psychotherapeutische Methoden haben sich in der Behandlung von Depressionen bewährt. Meist ist eine Kombination aus medikamentöser Therapie und Psychotherapie besonders zielführend.

Depression: Sonstige Therapieverfahren

Bei Depressionen helfen nicht nur Medikamente oder Psychotherapie, auch andere Behandlungsmethoden stehen zur Auswahl – wie etwa Schlafentzugs-, Licht- oder Elektrokrampftherapie. Auch Bewegung kann dabei unterstützen, die Depression leichter zu überwinden. Es ist wichtig, dass depressive Patientinnen/Patienten einen geregelten Tagesablauf haben.

Depression: Vorbeugung

Einer Depression vorzubeugen ist nicht immer möglich. Zu viele Faktoren wirken bei diesem Krankheitsbild zusammen. Seelische Widerstandskraft, Gesundheit und andere schützende Faktoren können jedoch in gewisser Weise präventiv wirken. Kommt es zu einer depressiven Episode, ist es entscheidend, dass diese rasch erkannt wird und die Behandlung sofort beginnt. Es kann auch notwendig sein, über einen langen Zeitraum hinweg Medikamente zu nehmen.

Bipolare Störung: Symptome & Diagnose

Eine bipolare Störung ist gekennzeichnet durch manische, ggf. hypomanische sowie depressive Episoden. Bei diesen wechseln die Stimmungen zwischen „himmelhoch jauchzend“ und „zu Tode betrübt“. Bei der Akutbehandlung steht die Linderung der depressiven bzw. (hypo-)manischen Symptome im Vordergrund. Langfristiges Ziel ist die Reduktion bzw. Vermeidung von weiteren Episoden. Die Kennzeichen einer bipolaren Störung können sehr vielschichtig sein. Dies liegt an den wechselnden Phasen, die unterschiedliche Ausprägungen und Ausmaße annehmen können. Für die Diagnosestellung muss eine bestimmte Anzahl von Symptomen vorhanden sein, die in diagnostischen Leitlinien angegeben ist. 

Bipolare Störung: Therapie

Bei der Akutbehandlung steht die Linderung der depressiven bzw. (hypo-)manischen Symptome im Mittelpunkt. Langfristiges Ziel ist die Reduktion bzw. Vermeidung von weiteren symptomatischen Episoden (Phasenprophylaxe). Meist wird eine medikamentöse Behandlung mit einer Psychotherapie kombiniert. Auf mögliche Warnsignale zu achten und die Selbstwahrnehmung zu schulen kann Betroffenen und Angehörigen helfen, Episoden früh zu erkennen und rechtzeitig gegenzusteuern bzw. zu helfen.

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