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Symbolfoto Kosten © M. Schuppich

Nieren und Harnblase: Leistungen & Kosten

Hier finden Sie einen Überblick über wichtige Leistungen der medizinischen Versorgung bei Nieren- und Harnbeschwerden. Sie erhalten Antworten unter anderem auf folgende Fragen: Wie läuft die Leistung ab? Wo wird die Leistung durchführt? Wie erfolgt die Abdeckung der Kosten?

Alle notwendigen und zweckmäßigen Diagnose- und Therapiemaßnahmen werden von den Krankenversicherungsträgern übernommen. Grundsätzlich rechnet Ihre Ärztin/Ihr Arzt bzw. das Ambulatorium direkt mit Ihrem Krankenversicherungsträger ab. Bei bestimmten Krankenversicherungsträgern kann jedoch ein Selbstbehalt für Sie anfallen (BVA, SVA, SVB, VAEB). Sie können allerdings auch eine Wahlärztin/einen Wahlarzt (d.h. Ärztin/Arzt ohne Kassenvertrag) oder ein Privatambulatorium in Anspruch nehmen.

Nähere Informationen finden Sie unter Kosten und Selbstbehalte.

Blasen- und Nierenbeckenentzündung

Wenn Sie den Verdacht haben, an einem Harnwegsinfekt bzw. einem Infekt der Harnorgane oder an einer Nierenbeckenentzündung zu leiden, können Sie sich betreffs Diagnose und Behandlung an folgende Stellen wenden:

  • Ärztin/Arzt für Allgemeinmedizin
  • Fachärztin/Facharzt für Urologie
  • Fachärztin/Facharzt für Gynäkologie (Harnwegsinfekt)

Wenn ein Krankenhausaufenthalt erforderlich ist

Ist bei einer schweren Nierenbeckenentzündung ein Krankenhausaufenthalt erforderlich, wird über die Krankenhauskosten abgerechnet. Von der Patientin/dem Patienten ist pro Tag ein Kostenbeitrag zu bezahlen. Die weitere medikamentöse Behandlung zu Hause erfolgt per Rezept durch die Allgemeinmedizinerin/den Allgemeinmediziner bzw. durch die Fachärztin/den Facharzt.


Weitere Informationen erhalten Sie unter Was kostet der Spitalsaufenthalt?

Harninkontinenz

Wenn Sie den Verdacht haben, an einer Harninkontinenz zu leiden, können Sie sich betreffs Diagnose und Behandlung an folgende Stellen wenden:

  • Ärztin/Arzt für Allgemeinmedizin
  • Fachärztin/Facharzt für Urologie
  • Fachärztin/Facharzt für Gynäkologie
  • Inkontinenzambulanz an Krankenhäusern

Inkontinenzberatungstelefon

Sie können sich auch vorab per Telefon bei der Medizinischen Kontinenzgesellschaft Österreich unter der Telefonnummer 0810/100 455 unverbindlich und kostenlos beraten lassen.

Heilbehelfe wie Einlagen, Windeln & Co.

Für bestimmte Inkontinenzprodukte wie z.B. Ein- und Vorlagen oder Windeln gibt es Unterstützung seitens der Krankenversicherungsträger. Dazu ist allerdings eine ärztliche Verordnung erforderlich. Diese kann bei Vertragslieferanten wie Sanitätshäusern oder Apotheken eingelöst werden. Welche Firmen mit den Krankenversicherungsträgern in einem Vertragsverhältnis stehen, finden Sie auf der Website Ihres zuständigen Sozialversicherungsträgers.

Möchten Sie Heilbehelfe/Hilfsmittel bei einer zur Abgabe berechtigten Firma beziehen, die in keinem Vertragsverhältnis mit Krankenversicherungsträgern steht, müssen Sie den Behelf zuerst selbst bezahlen und können dann bei Ihrem zuständigen Sozialversicherungsträger um Kostenersatz ansuchen. Für Heilbehelfe ist von der Versicherten/vom Versicherten eine Kostenbeteiligung vorgesehen (Selbstbehalt).

Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Krankenversicherungsträger sowie unter Heilbehelfen.

Beckenbodentraining

In bestimmten Einrichtungen der Krankenversicherungsträger wird Beckenbodentraining angeboten. Die Kosten hierfür werden von den Krankenversicherungsträgern übernommen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Krankenversicherungsträger.

Harn- und Nierensteine

Zur Abklärung von Beschwerden an Blase oder Nieren sowie deren Therapie wenden Sie sich an:

  • Ärztin/Arzt für Allgemeinmedizin,
  • Fachärztin/Facharzt für Urologie.

Weiters können bei Diagnose/Therapie beteiligt sein:

  • Fachärztin/Facharzt für Innere Medizin (Nephrologie),
  • Fachärztin/Facharzt für Chirurgie,
  • urologische Ambulanzen, z.B. der Krankenversicherungsträger (z.B. harnsteinspezifische Stoffwechseluntersuchung), „Steinambulanzen“. 

Wenn ein Krankenhausaufenthalt erforderlich ist

Ist ein Entfernen der Harnsteine erforderlich, kann dies unter Umständen auch ambulant erfolgen und man kann das Krankenhaus am gleichen Tag des Eingriffs wieder verlassen. In diesem Fall erfolgt die Abrechnung über die E-card, die Patientin/der Patient hat keinen Kostenbeitrag zu leisten.


Bei einem stationären Aufenthalt im Krankenhaus wird über die Krankenhauskosten abgerechnet. Von der Patientin/dem Patienten ist pro Tag ein Kostenbeitrag zu bezahlen.

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