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Medikamenten-Einnahmeschachtel mit bunten Medikamenten © Gundolf Renze

Polypharmazie & ältere Menschen – Tools, PIM-Listen, Leitlinien

Verschiedenste Instrumente zur Medikationsbewertung stehen für das periodische als auch anlassgebundene Durchforsten und systematische Überprüfen individueller Medikamentenlisten zur Verfügung – Leitfragen zur Medikationsbewertung, Listen „potenziell ungeeigneter“ bzw. „potenziell geeigneter“ Medikamente (z.B. so genannte PIM-Listen) oder auch die Integration solcher Listen in CPOE-Systeme (z.B. im Rahmen des aktuell in Gang befindlichen EU-Projekts PRIMA-eDS). Der Grad der Validierung dieser Instrumente inklusive der Untersuchung patientenrelevanter Endpunkte ist sehr unterschiedlich. Voraussetzung für die Medikationsbewertung ist darüber hinaus die - in der Praxis häufig schwierige - möglichst vollständige (und regelmäßige) Medikationserfassung (siehe hierzu auch E-Medikation).

Mittlerweile existiert - alleine im deutschsprachigen Raum - auch eine ganze Reihe von Leitlinien und Broschüren, die versuchen, die Informationen, Empfehlungen, Instrumente und Lösungsansätze zu bündeln und im Kontext des gesamten Medikationsprozesses darzustellen.

Die hier dargestellten Instrumente sind nie als Ersatz für die individuelle ärztliche Beurteilung und Entscheidungsfindung zu verstehen, sondern als Hilfestellung, um rasch auf potenziell ungeeignete (als auch potenziell geeignete) Verschreibungen aufmerksam zu werden.

Die verwendeten Quellen finden Sie im Quellenverzeichnis.

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