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Social Media und KI: So können junge Menschen mitgestalten

30.10.2026

Was brauchen junge Menschen, damit es ihnen mit Social Media und KI gut geht? Im Beteiligungsprozess „YouthVOICE“ können 14- bis 25-Jährige bis Ende Februar 2027 Vorschläge bewerten und mitreden. Ihre Perspektiven sollen in neue Unterstützungsangebote einfließen. Das Voting zu „YouthVOICE“ läuft über die Online-Beteiligungsplattform der Gesundheit Österreich.

Online-Voting „YouthVOICE“ und der Beteiligungsprozesses

Der umfangreiche Beteiligungsprozess hat bereits im Juni 2026 gestartet. In 153 Blitz-Interviews und mehreren Jugendforen haben junge Menschen bereits ihre Erfahrungen und Ideen zu Social Media und KI eingebracht. Daraus wurden Vorschläge und Maßnahmen zusammengefasst. Mit der Online-Abstimmung beginnt nun die nächste Phase von „YouthVOICE“, in der Jugendliche die Vorschläge bewerten können. Die Abstimmung dauert ca. 5 Minuten und läuft bis Ende Februar 2027.

In Jugendforen mitdiskutieren

Im Mai und Juni 2027 werden im Rahmen der Beteiligung weitere drei Jugendforen stattfinden. Dort können Jugendliche diskutieren, was ihnen im Umgang mit Social Media wichtig ist und welche Veränderungen gewünscht sind. Jugendliche zwischen 14 und 24 Jahren, die bei einem Jugendform mitmachen möchten, können sich auf der Beteiligungsplattform von „YouthVOICE“ anmelden. Die Teilnehmenden werden per Zufall ausgewählt und eingeladen. Die Ergebnisse sollen am 24. Juni 2027 bei der Bundesjugendgesundheitskonferenz in Wien vorgestellt und an politische Entscheidungsträger übergeben werden.

Studie: Wie soziale Medien auf die Gesundheit wirken

Ein im April 2026 veröffentlichter Bericht der Gesundheit Österreich untersucht die Auswirkungen sozialer Medien auf die psychosoziale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Kommunikation in sozialen Medien mit Freundinnen und Freunden oder mit unterstützenden Communitys kann positive Wirkungen haben. Jugendliche können kreative Inhalte teilen oder sich zu Hobbys oder persönlichen Interessen austauschen. 

Belastend wird Social-Media vor allem dann, wenn die Nutzung vorwiegend passiv erfolgt, mit suchtähnlichem Kontrollverlust verbunden ist und stark von Vergleichen geprägt ist. Die Wirkungen auf die Psyche entstehen nicht nur durch die reine Nutzungsdauer, sondern auch durch die technische Programmierung der Social-Media-Plattformen. Sie sind so gestaltet, dass die Aufmerksamkeit möglichst lange gehalten wird, etwa durch endloses Scrollen. Ihre algorithmischen Systeme bestimmen, welche Inhalte angezeigt werden. So beeinflussen sie das Erleben und Verhalten der Nutzer:innen.

Weitere Informationen:

 

Letzte Aktualisierung: 30. Oktober 2026

Erstellt durch: Redaktion Gesundheitsportal

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