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Zyste

Gewebehohlraum, der durch ein Häutchen oder Kapsel begrenzt und mit Flüssigkeit gefüllt ist

Als Zyste (Cyste) bezeichnet man in der Medizin einen sackartigen Gewebehohlraum, der durch eine Kapsel abgeschlossen ist, eine oder mehrere Kammern besitzt und mit dünn- oder dickflüssigem Inhalt gefüllt ist. Zysten können sich in vielen Organen bilden. Von einer echten Zyste spricht man, wenn diese mit einer Zellschicht von Deckgewebe ausgekleidet ist. Pseudozysten sind dagegen nur von Bindegewebe umgeben. Zysten können an zahlreichen Stellen des Körpers sowie in jedem Alter auftreten. Sie können mit dem bloßen Auge kaum erkennbar sein oder so groß werden, dass sie andere Organe oder Gewebe verdrängen.Die Ursachen für die Bildung von Zysten sind vielfältig. Manche entstehen, weil eine Flüssigkeit nicht ungehindert ablaufen kann (zum Beispiel Talgdrüsenzysten der Haut, eine Art Mitesser), andere treten bei bestimmten Erbkrankheiten (zum Beispiel Zystennieren oder Zystenleber) auf. Unter anderem können auch Entwicklungsstörungen beim Embryo und Parasiten (zum Beispiel bei Infektion mit bestimmten Bandwurmarten) Zysten in verschiedenen Organen verursachen. Als Therapie kommt meistens eine Eröffnung der Zyste mit Ableitung der enthaltenen Flüssigkeit oder ihre vollständige Entfernung in Frage.   
Synonyme: Cyste

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