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HbA1c


roter Blutfarbstoff, an den Blutzucker gebunden ist

Als „HbA1c“ bezeichnet man eine Form des roten Blutfarbstoffs (Hämoglobin), der chemisch mit Blutzuckermolekülen verknüpft ist. Die Bildung von HbA1c beruht auf der Anlagerung des Blutzuckers (Glucose) an das Hämoglobin. Diese wird auch als „Glykosylierung“ („Verzuckerung“) bezeichnet. Sie ist unumkehrbar, weshalb der HbA1c-Wert auch als „Blutzuckergedächtnis“ bezeichnet wird. Dabei entsteht umso mehr HbA1c, je höher der Blutzuckerspiegel ist und je länger hohe Blutzuckerspiegel andauern. Der HbA1c-Wert dient daher der Langzeitkontrolle des Blutzuckerspiegels bei Zuckerkrankheit (Diabetes). Er ermöglicht die Abschätzung der mittleren Blutzuckerkonzentration während der letzten zwei bis drei Monate. Die roten Blutkörperchen leben im Durchschnitt 120 Tage. Weil die Verzuckerung des Hämoglobins irreversibel ist (sie kann nicht rückgängig gemacht werden), sinkt der HbA1c-Wert erst nach Neubildung der roten Blutkörperchen und bei Normalisierung des Blutzuckerspiegels. Weitere Informationen zu HbA1c finden Sie in der Rubrik Labormedizin.  
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