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Candidiasis

Sammelbezeichnung für Infektionen mit Pilzen der Gattung Candida

Meistens handelt es sich um einen Befall mit Candida albicans. Bei einer Candidiasis (Candidose) können beispielsweise Haut, Schleimhäute (Soor), äußere Genitalien, Mund, Nasen-Rachen-Raum oder Magen-Darm-Trakt befallen sein.

Zu den begünstigenden Faktoren für Candidiasis gehören unter anderem Diabetes, die Einnahme von Medikamenten (z.B. Antibiotika, Zytostatika bei Krebs – „Chemotherapie“), Alkoholkrankheit oder eine Immunschwäche (z.B. durch HIV). Diese Pilzinfektionen können auch – vor allem bei Immungeschwächten – Atemwege, seltener Herz, Hirn, Niere oder Augen befallen. In schweren Fällen kann es auch zu einer Blutvergiftung kommen.

Pilzerkrankungen werden mit sogenannten Antimykotika (Anti-Pilzmittel) behandelt. Diese können an der betroffenen Stelle angewendet, oral oder mittels Infusion verabreicht werden.
Synonyme: Candidose
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