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Antibiotikaresistenz

erworbene Widerstandsfähigkeit von Bakterien gegen Antibiotika

Die erworbene Widerstandsfähigkeit von Bakterienstämmen gegen ein Antibiotikum nennt man Antibiotikaresistenz. Das bedeutet, die Bakterien werden durch das Antibiotikum nicht mehr abgetötet oder in ihrem Wachstum gehemmt. Diese Abwehrmechanismen werden im bakteriellen Genmaterial verankert und an nachfolgende Generationen weitervererbt. Der häufigste Grund für die Entstehung von Resistenzen ist die unkritische Verschreibung von Antibiotika. Wenn Bakterien öfter mit Antibiotika in Kontakt kommen, können sie umso schneller Abwehrmechanismen entwickeln. Resistente Bakterienstämme stellen vor allem bei Infektionen in Krankenhäusern (nosokomialen Infektionen) ein großes Problem dar, da sie meist nur mehr mit hoch potenten Antibiotika oder Kombinationen von verschiedenen Antibiotika zu bekämpfen sind.
Mehr Informationen zum Thema Behandlung mit Antibiotika und Antibiotikaresistenz finden Sie im Folder des Gesundheitsministeriums.

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