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Abort

Beendigung einer Schwangerschaft vor Eintritt der Lebensfähigkeit der Frucht 

Als Fehlgeburt (lat. Abortus) bezeichnet man die vorzeitige Beendigung einer Schwangerschaft mit vollständiger oder unvollständiger Ausstoßung des noch nicht lebensfähigen Feten. Das Gewicht des Feten liegt unter 500 Gramm. Die Schwangerschaft ist dabei normalerweise vor der 24. Schwangerschaftswoche beendet worden. Wird der Fetus nicht vollständig ausgestoßen, muss eine Gebärmutterausschabung (Curettage) durchgeführt werden. Es wird zwischen Frühabort (bis einschließlich 16. Schwangerschaftswoche) und Spätabort (17. bis 24. Schwangerschaftswoche) unterschieden. Ursachen für eine Fehlgeburt sind unter anderem:

Infektionen des Feten oder der Mutter,
Gendefekte nicht lebensfähiger Embryos,
hormonelle Störungen der Mutter,
äußere Einwirkungen (zum Beispiel Strahlen oder Medikamente).
Ein künstlich herbeigeführter Schwangerschaftsabbruch (Abtreibung) ist ein bewusst herbeigeführter Abort.
Synonyme: Fehlgeburt

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