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Cannabis

Cannabisprodukte © Atomazul

Euphorie, Entspannung und Gelassenheit: Cannabis wird oft aufgrund seiner berauschenden Wirkung genutzt. Doch der Konsum wird nicht immer als angenehm empfunden. Es kann unter anderem zu negativen Erlebnissen kommen. Vor allem bei langfristiger Verwendung können sich Problemen zeigen, die Gesundheit und Sozialleben betreffen . . .

Cannabis: Substanz & Wirkung

Cannabis zählt zu den Hanfgewächsen. Die berauschende Wirkung der Pflanze beruht vor allem auf den in ihr enthaltenen Cannabinoiden, besonders auf THC (Delta-9-Tetrahydrocannabinol), das eine starke psychoaktive Wirkung besitzt – und daher Einfluss auf das zentrale Nervensystem und auf die Psyche nimmt. Die Wirkung ist nicht gänzlich vorhersehbar. Sie ist unter anderem abhängig von der Art der Verwendung. Diese kann unterschiedlich erfolgen. Bekannt ist beispielsweise das Rauchen vor allem in Form einer Joint . . .

Cannabiskonsum: langfristige Folgen

Bei langfristigem, dauerhaftem Konsum von Cannabis ist mit körperlichen, psychischen und sozialen Risiken zu rechnen. Vor allem die Atemwege können durch den mitgerauchten Tabak betroffen sein. Außerdem besteht auf Dauer die Gefahr einer Abhängigkeit. Cannabis hat eine relativ vielfältige Wirkung, die subjektiv erlebt wird. Sie ist nicht gänzlich vorhersehbar. Das Risiko für gesundheitliche und soziale Probleme steigt unter anderem bei täglichem Cannabiskonsum an – sowie bei zusätzlicher Verwendung andere Drogen . . .

Cannabisabhängigkeit: Diagnose

Um einen Konsum sowie eine Abhängigkeit abzuklären, führt die Ärztin/der Arzt ein ausführliches Gespräch und eine körperliche Untersuchung durch. Ein erster Schritt klärt, ob wirklich eine Cannabisabhängigkeit vorliegt oder „nur“ ein missbräuchlicher Konsum. Besondere Auffälligkeiten finden sich bei Cannabiskonsumenten nicht. Insbesondere ein dauerhafter Gebrauch von Cannabis beeinträchtigt unter anderem Konzentration, Aufmerksamkeit und Lernfähigkeit. Und kann negative Auswirkungen auf die Lunge haben sowie vieles mehr . . . 

Cannabisabhängigkeit: Therapie

Bei einer Behandlung stehen teils Aufklärung über die möglichen rechtlichen Konsequenzen und das Suchtrisiko im Vordergrund. Mitunter sind auch akute Cannabisintoxikationen (Vergiftungen) behandlungsbedürftig. Hier ist neben unspezifisch psychologischer Unterstützung manchmal auch die Gabe von Medikamenten zur Behandlung von Angst oder psychotischen Symptomen angezeigt. Die Therapie kann ambulant (meist) und eventuell stationär erfolgen. Liegt eine Abhängigkeit im engeren Sinn vor, kann diese in unterschiedlicher Weise behandelt werden . . .

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