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Nieren und Harnblase

Menschliche Nieren © magicmine

Zusammen mit der Harnblase (Vesica urinaria), den Harnleitern (Ureter) und der Harnröhre (Urethra) bilden die Nieren die Harnorgane. Jeder Mensch besitzt zwei Nieren (Renes). Müsste man die Nieren einfach umschreiben, wäre wohl „Kläranlagen des Körpers“ die treffendste Formulierung. Ihr Aufgabenspektrum umfasst jedoch deutlich mehr. Verschiedene Infekte können zu Beschwerden im Bereich der Harnorgane führen. Bei einem akuten Harnwegsinfekt sind die Symptome äußerst unangenehm . . .

Nieren/Harnblase: Anatomie und Funktion

Neben der Reinigung und Entgiftung des Blutes spielen die Nieren u.a. im Wasser- und Flüssigkeitshaushalt, bei der Regulation des Blutdrucks sowie des Säure-Basen-Gleichgewichts eine wesentliche Rolle. Darüber hinaus sind sie an der Produktion diverser Hormone beteiligt. Diesem breiten Aufgabenspektrum können sie nur mithilfe ihres besonderen Innenlebens nachkommen. Nicht ohne Grund zählen die Nieren mit ihrer speziellen Architektur zu den am stärksten differenzierten Organen des menschlichen Körper . . .

Blasenentzündung

Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen sowie übermäßiger Harndrang bei meist geringer Ausscheidungsmenge sind nur einige der typischen Symptome der Blasenentzündung. Krankheitserregende Bakterien steigen über die Harnröhre in die Harnblase auf und verursachen dort eine Entzündung. Da im weiblichen Organismus die Harnröhre deutlich kürzer ist, sind Frauen besonders häufig betroffen . . .

Harninkontinenz

Kann der Harn nicht mehr willentlich gehalten werden, liegt eine Harninkontinenz vor. Die verschiedenen Erscheinungsformen der Inkontinenz unterscheiden sich in ihrer Symptomatik, auch die Ursachen sind vielfältig.
Vielen fällt es schwer, das Problem mit dem Wasserlassen anzusprechen. Als tabuisiertes körperliches Problem wird die Harninkontinenz von den Betroffenen oft verheimlicht und hingenommen . . .

Nierenbeckenentzündung

Die häufigste Infektion der oberen Harnwege ist die Nierenbeckenentzündung. Die Betroffenen entwickeln rasch Flankenschmerzen und zeigen ein deutliches Krankheitsgefühl mit typischen Symptomen: Fieber, Schüttelfrost und unspezifische Rückenschmerzen. Frauen, Schwangere und bestimmte Risikogruppen sind von einer Nierenbeckenentzündung deutlich häufiger betroffen . . .

Harn- und Nierensteine

Lagern sich kristallisierende Bestandteile des Harns (Harnsteine, Nierensteine) in den Nieren, den Harnleitern oder der Harnblase ab, kann es zu Schmerzen oder Koliken kommen. Mitunter mit schwerwiegenden Folgen wie z.B. Nierenfunktionsverlust oder „Blutvergiftung“ (Urosepsis) . . .

Nieren und Harnblase: Leistungen & Kosten

Hier finden Sie einen Überblick über wichtige Leistungen der medizinischen Versorgung bei Nieren- und Harnbeschwerden. Sie erhalten Antworten unter anderem auf folgende Fragen: Wie läuft die Leistung ab? Wo wird die Leistung durchführt? Wie erfolgt die Abdeckung der Kosten?

Akutes Nierenversagen

Bei einem Nierenversagen (Niereninsuffizienz, renale Insuffizienz) kommt es zu einer Verschlechterung der Nierenfunktion. Dadurch steigt im Blut die Konzentration harnpflichtiger Substanzen (Stoffe, die über die Niere ausgeschieden werden müssen), z.B. Kreatinin und Harnstoff. Die Regulation des Wasser-, Elektrolyt- und Säuren-Basen-Haushalts ist beeinträchtigt. Nachdem die Niere auch Hormone bildet bzw. Vitamine aktiviert, kann es u.a. zu Störungen der Blutbildung und zu Veränderungen des Knochenstoffwechsels kommen. Die Nieren können durch entzündliche Prozesse, Gefäßverkalkung und diverse andere Erkrankungen (Bluthochdruck, Diabetes mellitus, genetische Faktoren) geschädigt werden . . .

Glomerulonephritis

Der Begriff „Glomerulonephritis“ umfasst verschiedene Nierenerkrankungen, bei denen es zu einer Entzündung der Filterteilchen (Glomerula) in der Niere  kommt. Jede Niere besitzt etwa ein bis zwei Millionen dieser winzigen Blutgefäßknäuel. Sie sind für die Filterung des Blutes und die Bildung des Primärharns verantwortlich. Bei einer Glomerulonephritis ist diese Funktion eingeschränkt, bei stärkerer Ausprägung verringert sich auch die Harnmenge . . .

Chronisches Nierenversagen

Bei einem Nierenversagen (Niereninsuffizienz, renale Insuffizienz) kommt es zu einer Verschlechterung der Nierenfunktion. Dadurch steigt im Blut die Konzentration harnpflichtiger Substanzen (Stoffe, die über die Niere ausgeschieden werden müssen), z.B. Kreatinin und Harnstoff. Die Regulation des Wasser-, Elektrolyt- und Säuren-Basen-Haushalts ist beeinträchtigt. Nachdem die Niere auch Hormone bildet bzw. Vitamine aktiviert, kann es u.a. zu Störungen der Blutbildung und zu Veränderungen des Knochenstoffwechsels kommen. Die Nieren können durch entzündliche Prozesse, Gefäßverkalkung und diverse andere Erkrankungen (Bluthochdruck, Diabetes mellitus, genetische Faktoren) geschädigt werden . . .

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