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Gebärmutterhals- und Eierstockkrebs

Anatomische Illustration mit Gebärmutter © Sebastian Kaulitzki

Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) sowie dessen Vorstufen können sehr früh mittels sogenanntem PAP-Abstrich erkannt werden. Zudem gibt es eine Impfung gegen den bekannten Risikofaktor humane Papillomaviren (HPV), die vorbeugend eingesetzt werden kann. Für Eierstockkrebs ist keine verlässliche Früherkennung möglich. Frühsymptome können jedoch wichtige Hinweise auf eine Tumorerkrankung der Eierstöcke liefern . . .

Gebärmutterhalskrebs: Häufigkeit & Risikofaktoren

Bei dieser Krebserkrankung kommt es zur bösartigen Neubildung von Zellen im Bereich des Gebärmutterhalses, der Zervix. 2011 litten 392 Frauen in Österreich an einem Zervixkarzinom. Das entspricht 6,5 von 100.000 Personen der weiblichen Bevölkerung. 153 Frauen starben an dieser Erkrankung. Es zeigen sich im deutschsprachigen Raum Häufigkeitsgipfel zwischen dem 35. und 40. Lebensjahr sowie dem 60. und 70. Lebensjahr.

Gebärmutterhalskrebs: Früherkennung & Vorbeugung

Vorbeugung und Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs sind durchaus realistisch. Da die Entwicklung dieser Krebsart über Vorstufen (sogenannte Dysplasien) verläuft, ist eine Früherkennung inbesondere dieser Vorstufen sehr gut möglich. Außerdem lassen sich bekannte Risikofaktoren im Vorhinein oftmals vermeiden.

Gebärmutterhalskrebs: Diagnose

PAP-Abstrich und gynäkologische Untersuchung können den Verdacht auf ein Zervixkarzinom ergeben. Frühsymptome, auf die Frauen achten sollten, sind Blutungen nach dem Sex, unregelmäßige Monatsblutungen sowie Blutungen nach Auftreten der Menopause. Diese Symptome sollten rasch von einer Gynäkologin/einem Gynäkologen abgeklärt werden.

Gebärmutterhalskrebs: Therapie & Nachsorge

Zu den therapeutischen Verfahren gehören vor allem operative Methoden sowie Chemo- und Strahlentherapie. Nicht immer ist eine Heilung möglich. Schmerzlinderung und Verbesserung der Lebensqualität sowie eine Verlängerung der Lebenszeit stehen dann im Mittelpunkt der Behandlung.

Eierstockkrebs: Frühsymptome & Diagnose

Eierstockkrebs (Ovarialkrebs) ist die achthäufigste Krebserkrankung bei österreichischen Frauen. Ca. vier Prozent aller Tumoren bei der weiblichen Bevölkerung sind bösartige Neubildungen der Eierstöcke (Ovarien). 2011 erkrankten 646 Frauen, 486 starben an der Krankheit. Der Altersgipfel befindet sich um das 60. Lebensjahr (zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr). Eierstockkrebs weist unter den gynäkologischen Tumoren die höchste Sterblichkeit auf. Da keine verlässliche Früherkennung möglich ist, liegt der Fokus auf einer möglichst effektiven Behandlung und Nachsorge. Frühe Symptome können jedoch wichtige Hinweise auf eine Erkrankung liefern.

Eierstockkrebs: Therapie & Nachsorge

Operative Verfahren werden zugleich zu diagnostischen und therapeutischen Zwecken bei Eierstockkrebs eingesetzt. Die Chemotherapie ist die wichtigste zweite Komponente der Behandlung. Sonstige Therapieverfahren wie Hormonbehandlung, Strahlen- oder Immuntherapie können ebenfalls zum Einsatz kommen.

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