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Hals, Nasen & Ohren

Ärztin untersucht Kind © Picture-Factory

Dem Bereich der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde werden viele verschiedene wichtige Strukturen zugeordnet. Beschwerden und Erkrankungen äußern sich unterschiedlich. Und reichen vom Schnupfen, der die Atmung beeinträchtigt, bis zur schmerzhaften und mitunter hartnäckigen Entzündung der Nasennebenhöhlen. Vom teils harmlosen – aber belastenden – Schnarchen bis hin zu schwereren Erkrankungen . . .

Hals, Nasen & Ohren: Basis-Info

Nase, Nebenhöhlen, Ohren, Rachen und Kehlkopf: dem Bereich der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde werden viele verschiedene wichtige Strukturen zugeordnet. Wesentliche Vorgänge des Körpers sind mit diesen verbunden. Erkrankungen und Symptome sind entsprechend vielfältig und beeinträchtigen die Sinneswahrnehmungen oft massiv . . .

Schnupfen (Rhinitis)

Medizinisch gesehen, handelt es sich bei einer Rhinitis um eine Entzündung der sogenannten Nasenhaupthöhle. Allgemein bekannter ist sie oft unter der Bezeichnung „Schnupfen“. Eine Rhinitis steht oftmals in Zusammenhang mit einer Erkältung oder Grippe (virusbedingte Rhinitis) Der Schnupfen ist unangenehm, vergeht jedoch oftmals von selbst. Bestimmte Verhaltensweisen werden empfohlen – beispielsweise ausreichendes Trinken. Je nach Ursache können verschiedene weitere Therapien zur Anwendung kommen . . .

Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)

Eine entzündliche Veränderung der Nasennebenhöhlen beziehungsweise deren Schleimhaut wird Sinusitis genannt. Zudem spricht man von einer Rhinosinusitis, wenn die Schleimhaut der Nasennebenhöhlen sowie der Nase betroffen ist. Dies ist oftmals der Fall. Denn meist geht der Nasennebenhöhlenentzündung eine Entzündung der Nasenschleimhaut (beispielsweise durch einen „Schnupfen“) voraus. Die Nasennebenhöhlenentzündung kann akut oder chronisch auftreten. Die Behandlung ist unterschiedlich . . .

Nasenbluten

Nasenbluten kann verschiedenste Ursachen haben – von relativ harmlosen Gründen bis hin zu schweren Erkrankungen. So kann es beispielsweise durch starkes Schnäuzen, Verletzung aber auch Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme dazu kommen. Insbesondere wiederholtes Nasenbluten oder starkes Bluten sollte daher ärztlich abgeklärt werden. Zudem können bestimmte Maßnahmen bei Nasenbluten gesetzt werden . . . 

Tinnitus

Etwa jede/jeder achte Erwachsene in Österreich ist von Tinnitus betroffen, Tendenz steigend. Darunter versteht man Ohr- und Kopfgeräusche, die auf keine äußere Schallquelle zurückgehen. Meist liegt die Ursache in einer Schädigung des Innenohrs, z.B. durch Stress oder Lärm. Eine Therapie sollte möglichst früh eingeleitet werden . . .

Kehlkopfentzündung

Bei einer Kehlkopfentzündung (Laryngitis) kommt es zur Entzündung der Schleimhaut des Kehlkopfes. Die Laryngitis kann akut oder chronisch auftreten. Bemerkbar macht sich eine Kehlkopfentzündung unter anderem durch Heiserkeit bis zur Stimmlosigkeit und Trockenheitsgefühl. Sie kann in jedem Alter vorkommen. Von einer bestimmten Form – dem Pseudokrupp – sind vor allem Kinder betroffen, genauso wie von der akuten Entzündung des Kehldeckels (Epiglottitis) . . .

Schnarchen

Nicht jede Nachtruhe verläuft auch wirklich ruhig. So kann es beim Atmen im Schlaf zu Schnarchgeräuschen kommen. Diese entstehen durch eine Vibration von Weichteilstrukturen an Engstellen der oberen Atemwege. Die Angaben zur Häufigkeit des Schnarchens schwanken beträchtlich. Einigen Schätzungen zufolge schnarcht jede/jeder zweite Erwachsene gelegentlich, jede/jeder fünfte regelmäßig. Schnarchen ist aus medizinischer Sicht meist harmlos, stellt jedoch oft eine massive akustische Belastung insbesondere für die Bettpartnerin/den Bettpartner dar. Es kann jedoch auch Zeichen einer ernsthaften Erkrankung, der sogenannten obstruktiven Schlafapnoe, sein. Zur Bekämpfung des Schnarchens werden zahlreiche Methoden beworben. Die Erfolgsaussichten sind jedoch vielfach eher bescheiden.  

Nasenpolypen

Bei Nasenpolypen kommt es zu ödematösen Gewebswucherungen der Schleimhaut. Diese gehen von den Nasennebenhöhlen (NNH) aus – meist von einem Teil der Nasennebenhöhlen, der als Siebbeinzellen bezeichnet wird und sich hinter der Nase befindet. Eine spezielle Form der Polypen entwickelt sich aus der Kieferhöhle (Choanalpolypen). Die Wucherungen wachsen Richtung Nasenraum. Behandelt werden Nasenpolypen teils mittels topischer Steroide (Kortikosteroide) in Form von kortisonhaltigen Sprays . . . 

Schwerhörigkeit & Hörverlust

Schwerhörigkeit kann von einer leichten vorübergehenden Hörminderung zu bleibender Gehörlosigkeit reichen sowie angeboren oder erworben sein. Hörstörungen betreffen etwa ein Fünftel der heimischen Bevölkerung. Die Häufigkeit steigt mit dem Alter, allerdings sind zunehmend auch Kinder und Jugendliche betroffen . . .

Morbus Menière

Morbus Menière (Menière-Krankheit) ist eine Erkrankung des Innenohres. Das Innenohr ist komplex aufgebaut. Es beinhaltet u.a. das Gleichgewichtsorgan und die Hörschnecke, die mit Flüssigkeit gefüllt sind und miteinander in Verbindung stehen. Bei Morbus Menière kommt es zu vermehrter Ansammlung von Flüssigkeit und zu einer vorübergehenden Druckerhöhung im Innenohr. Betroffene leiden unter anfallsartigem, wiederkehrendem Schwindel, Hörverminderung und Tinnitus. Bislang sind die Ursachen noch nicht geklärt. Die Erkrankung ist selten . . .

Otitis externa

Als Otitis externa werden verschiedene Entzündungen des äußeren Ohres genauer genommen des äußeren Gehörganges bezeichnet. Man unterscheidet die Otitis externa diffusa, Otitis externa circumscripta (das sogenannte Gehörgangsfurunkel), Otitis externa maligna oder nekrotisierende Otitis (das ist eine besonders schwere Form) . . .

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