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Herz, Kreislauf und Gefäße

Arzt mit Miniatur-Herz © Africa Studio

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Österreich die mit Abstand häufigste Todesursache, insbesondere im höheren Erwachsenenalter. Ein Hauptrisikofaktor für die Entstehung von Herzinfarkt und anderen Herzkrankheiten ist Bluthochdruck. Durch einen gesunden Lebensstil kann jeder Mensch sein persönliches Erkrankungsrisiko deutlich senken . . .

Herz, Kreislauf & Gefäße: Basis-Info

Das Herz ist ein Muskel von der Größe einer Faust. Es schlägt zirka 80-mal pro Minute und befördert in 80 Lebensjahren mehr als 200 Millionen Liter Blut durch die Gefäße. Dies macht in Summe mindestens drei Milliarden Herzschläge. Das Herz hat ein vom Nervensystem unabhängiges Reizbildungs- und Reizleitungssystem, das die Muskulatur des Herzens anregt. Über das vegetative Nervensystem können jedoch beeinflussende Signale gegeben werden. Zum Beispiel schlägt bei Angst, Panik oder Freude das Herz schneller . . .

Bluthochdruck (Hypertonie)

In Österreich hat jede/jeder Vierte einen zu hohen Blutdruck, im höheren Lebensalter ist es sogar jede/jeder Zweite. Zahlreiche Studien zeigen, dass insbesondere der Lebensstil und die erblichen Anlagen einen Bluthochdruck begünstigen. Vor allem die Risikofaktoren Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung, Übergewicht und Stress sind durch eigenverantwortliches Handeln veränderbar. Ein dauerhaft zu hoher Blutdruck in den Arterien ist für Herz, Gehirn, Nieren und auch Augen gefährlich . . .
 

Herzinfarkt & Angina Pectoris

Plötzliche, starke, drückende oder brennende Schmerzen in der Brust können erste Anzeichen für einen Herzinfarkt sein. In dieser akuten Notfallsituation zählt jede Minute. Denn verschließt sich eines der großen Herzkranzgefäße, wird ein Teil des Herzmuskels nicht mehr mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Nur durch rasches Handeln können in dieser Situation die Folgeschäden eines Herzinfarktes möglichst gering gehalten werden. Idealerweise sollten vom Notruf bis zur Wiedereröffnung des Herzkranzgefäßes weniger als zwei Stunden vergehen . . . 

Herzinsuffizienz

Herzinsuffizienz (Herzschwäche) ist eine ernste Erkrankung, wobei das Herz nicht in der Lage ist, die benötigte Menge an Blut in den Kreislauf zu pumpen. Dadurch wird der Körper weniger gut mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Außerdem kann sich das Blut vor dem Herzen stauen und eine Wasseransammlung in der Lunge (Lungenstauung) oder einen Wasserrückstau in den Beinen (Beinödeme) bzw. im Bauch (Aszites) bewirken. Die Unterversorgung des Organismus wird für Betroffene durch zunehmende Luftnot, Schwäche oder Müdigkeit bemerkbar – anfänglich meist nur unter körperlichen Belastungen, später auch in Ruhe . . .

Herzrhythmusstörungen

Von Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien) spricht man, wenn das Herz zu schnell, zu langsam oder unregelmäßig schlägt. Sie treten sowohl bei Herzkranken als auch bei Herzgesunden auf und können mit oder ohne Beschwerden verlaufen. Diese reichen von „Aussetzern“ oder Herzklopfen bis zu Kurzatmigkeit, Schwächeanfällen oder Bewusstlo­sigkeit. Herzrhythmusstörungen können in jedem Alter auftreten, ihre Häufigkeit steigt jedoch mit zunehmendem Alter, insbesondere ab dem 60. Lebensjahr . . .

Herzklappenfehler

Herzklappenfehler sind eine häufige Erkrankung des Herzens. Die vier Herzklappen liegen jeweils am Ausgang der beiden Vorhöfe (Atrien) und Kammern (Ventrikel) und wirken wie Ventile: Sie regeln die Strömungsrichtung des Bluts im Herzen. Die meisten Herzklappenfehler werden im Lauf des Lebens erworben, seltener sind sie angeboren. Anfangs können sie beschwerdefrei verlaufen, später sind Leistungsschwäche und Atemnot typische Symptome . . .

Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Ernährung & Bewegung

Die in westlichen Industrieländern übliche, teils sehr kalorien- und fettreiche Ernährung trägt entscheidend zur Ausprägung der Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei. Ebenso spielt das Bewegungsverhalten eine wesentliche Rolle. Zu den positiven Wirkungen von Bewegung zählen u.a. Verbesserung des Fettstoffwechsels und des Blutdrucks . . . 

Erkrankungen der Lymphgefäße

Erkrankungen der Lymphgefäße sind ein komplexes Geschehen. Sie sind entweder angeboren oder treten z.B. durch Infektionen und Entzündungen oder nach operativer Entfernung von Lymphknoten und Lymphbahnen auf. Die Basistherapie besteht meistens in Lymphdrainage oder Kompressionstherapie bzw. dem Tragen medizinischer Kompressionsstrümpfe . . .

Erkrankungen der Venen

Venenerkrankungen zählen zu den häufigsten Krankheiten. Bestimmte Risikofaktoren können die Wahrscheinlichkeit von Venenerkrankungen erhöhen. Dazu zählen unter anderem eine angeborene Venenwandschwäche, zunehmendes Alter, häufiges langes Sitzen und Stehen, Bewegungsarmut, ballaststoffarme Ernährung, Übergewicht, Schwangerschaft und hormonelle Faktoren, aber auch andere Erkrankungen, Verletzungen und Operationen . . . 

Angeborene Herzfehler

Angeborene Herzfehler sind die häufigsten Organfehlbildungen bei Neugeborenen. Von 1.000 Kindern sind etwa sieben bis zehn betroffen. Manche Herzfehler werden schon im Mutterleib erkannt, andere erst nach der Geburt. Die gesundheitlichen Beeinträchtigungen variieren je nach Form und Ausprägung des Herzfehlers. Die Heilungsaussichten sind vielfach gut. Auch Menschen mit operierten Herzfehlern haben meistens eine hohe Lebensqualität . . .

Erkrankungen der Arterien

Bei der Schaufensterkrankheit (PAVK) ist die Blutversorgung in den Gliedmaßen infolge einer zunehmenden Verengung der Arterien beeinträchtigt. Zu 90 Prozent sind die Beine betroffen, in den übrigen Fällen die Arme. Die PAVK ist eine schwerwiegende, weit verbreitete Erkrankung, deren Häufigkeit mit zunehmendem Alter steigt. Männer erkranken im Durchschnitt häufiger und früher als Frauen . . .

Erkrankungen des Herzmuskels

Erkrankungen der Herzmuskulatur verlaufen in der Regel schleichend. Vielfach bleiben sie lange unbemerkt und verursachen erst im Verlauf der Zeit zunehmende Beschwerden wie Symptome einer Herzschwäche oder Herzrhythmusstörungen. Im schlimmsten Fall kommt es zu lebensbedrohlichen Folgen wie dem plötzlichen Herztod. Je nach Entstehungsursache werden entzündliche Formen – sogenannte Myokarditiden – und nicht entzündliche Formen – sogenannte Kardiomyopathien – unterschieden . . .

Herz, Kreislauf, Gefäße: Leistungen & Kosten

Alle notwendigen und zweckmäßigen Diagnose- und Therapiemaßnahmen werden von den Krankenversicherungsträgern übernommen. Grundsätzlich rechnet Ihre Ärztin/Ihr Arzt bzw. das Ambulatorium direkt mit Ihrem Krankenversicherungsträger ab. Bei bestimmten Krankenversicherungsträgern kann jedoch ein Selbstbehalt für Sie anfallen (BVA, SVA, SVB, VAEB) . . .

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