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Geldscheine © Olaf Schwenty

Haut: Leistungen & Kosten

Alle notwendigen und zweckmäßigen Diagnose- und Therapiemaßnahmen werden von den Krankenversicherungsträgern übernommen. Grundsätzlich rechnet Ihre Ärztin/Ihr Arzt bzw. das Ambulatorium direkt mit Ihrem Krankenversicherungsträger ab. Bei bestimmten Krankenversicherungsträgern kann jedoch ein Selbstbehalt für Sie anfallen (BVA, SVA, SVB) . . .

Nur bei Inanspruchnahme einer Wahlärztin/eines Wahlarztes (d.h. Ärztin/Arzt ohne Kassenvertrag) oder eines Privatambulatoriums werden die Kosten nicht direkt verrechnet. In diesem Fall bezahlen Sie den anfallenden Betrag direkt an die Ärztin/den Arzt und reichen die Rechnung bei Ihrem zuständigen Krankenversicherungsträger ein. Es werden Ihnen maximal 80 Prozent des Tarifs, den eine Vertragsärztin/ein Vertragsarzt bzw. ein Vertragsambulatorium mit dem Krankenversicherungsträger verrechnet, rückvergütet. Über die jeweiligen Bestimmungen informieren Sie sich bitte bei Ihrem Krankenversicherungsträger, den Sie über die Website der Sozialversicherung finden.

Hinweis Kosmetische Maßnahmen sind von der/dem Betroffenen selbst zu bezahlen.


Akne

Wenn Sie den Verdacht haben, an Akne zu leiden, können Sie sich betreffs Diagnose und Behandlung an folgende Stellen wenden:

  • Ärztin/Arzt für Allgemeinmedizin
  • Fachärztin/Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten

Neurodermitis

Bei Verdacht auf Neurodermitis können Sie sich an folgende Stellen wenden:

  • Ärztin/Arzt für Allgemeinmedizin
  • Fachärztin/Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten
  • Fachärztin/Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde

Die Kosten für spezifische Therapien werden in der Regel von den Krankenversicherungsträgern übernommen. Oral einzunehmende Medikamente müssen von einer Ärztin/einem Arzt verordnet und in Ausnahmefällen von einer Chefärztin/einem Chefarzt bewilligt werden. Die Patientin/der Patient muss nur die Rezeptgebühr bezahlen.

Die Kosten für antimikrobielle Textilien sowie Maßnahmen zur Hausstaubmilbenreduktion (z.B. Encasings) werden von den Krankenversicherungsträgern nicht übernommen und sind daher von der Patientin/dem Patienten selbst zu bezahlen.

Rehabilitation & Kur

Um von dem Krankenversicherungsträger oder der Pensionsversicherung eine stationäre Rehabilitation oder einen Kuraufenthalt bewilligt zu bekommen, müssen Sie einen Antrag stellen. Das dafür erforderliche Formular liegt auch bei Fachärztinnen und -ärzten für Haut- und Geschlechtskrankheiten auf. Wird die Rehabilitation oder die Kur bewilligt, übernimmt der Sozialversicherungsträger einen Großteil der Kosten. Die Patientin/der Patient zahlt abhängig vom Einkommen einen Selbstbehalt.

Ausführliche Informationen zur Antragstellung finden Sie unter Antrag stellen – leicht gemacht.

Nähere Informationen finden Sie unter Reha & Kur.

Psoriasis

Wenn Sie den Verdacht haben, an Psoriasis zu leiden, können Sie sich betreffs Diagnose und Behandlung an folgende Stellen wenden:

  • Ärztin/Arzt für Allgemeinmedizin
  • Fachärztin/Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten

Patientenschulungen können in der Praxis einer Fachärztin/eines Facharztes für Dermatologie, in einer dermatologischen Tagesklinik oder im Rahmen einer ambulanten Rehabilitation oder einer stationären Therapie an einer Hautklinik erfolgen.

Bei sehr starkem Leidensdruck bzw. wiederholter deutlicher Verschlechterung der Psoriasis vulgaris unter Stress können eine Ärztin/ein Arzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie bzw. für Psychiatrie und Psychotherapie, eine psychologische Psychotherapeutin/ein psychologischer Psychotherapeut oder eine Ärztin/ein Arzt mit dem Zusatztitel Psychotherapie hilfreich sein.

Der Sozialversicherungsträger gewährt bei sogenannten krankheitswertigen Störungen einen Zuschuss pro Therapiesitzung. Die Abdeckung der Kosten für eine Psychotherapie durch den Sozialversicherungsträger ist in den Bundesländern unterschiedlich geregelt.

Rehabilitation & Kur

Um von dem Krankenversicherungsträger oder der Pensionsversicherung eine stationäre Rehabilitation oder einen Kuraufenthalt bewilligt zu bekommen, müssen Sie einen Antrag stellen. Das dafür erforderliche Formular liegt auch bei Fachärztinnen und -ärzten für Haut- und Geschlechtskankheiten auf. Wird die Rehabilitation oder die Kur bewilligt, übernimmt der Sozialversicherungsträger einen Großteil der Kosten. Die Patientin/der Patient zahlt abhängig vom Einkommen einen Selbstbehalt.

Ausführliche Informationen zur Antragstellung finden Sie unter Antrag stellen – leicht gemacht.

Nähere Informationen finden Sie unter Reha & Kur.

Muttermale

Eine jährliche hautärztliche Kontrolle der gesamten Hautoberfläche wird empfohlen. Bei Veränderungen an einem Muttermal sollten Sie umgehend eine Fachärztin/einen Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten aufsuchen.

Ekzeme, Hautpilz, Urtikaria, Vitiligo, Warzen

Für Diagnose und Therapie können Sie sich an folgende Stellen wenden:

  • Ärztin/Arzt für Allgemeinmedizin
  • Fachärztin/Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten
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