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Gehirn & Nerven

Symbolfoto Gehirn © Sebastian Kaulitzki

Die Gesamtheit aller Nervenzellen im Körper wird als Nervensystem bezeichnet. Kommt es zu einer Erkrankung, können Nervenzellen absterben oder in ihrer Funktion (wesentlich) beeinträchtigt sein. Beides kann sich auf die Hirnfunktion – und somit auf Körper und Psyche – auswirken. Je nach Erkrankung bzw. Störung zeigen sich unterschiedliche Symptome . .  .

Schmerz

In jedem dritten europäischen Haushalt lebt ein Mensch, der unter Schmerzen leidet. Das Spektrum reicht von akuten Schmerzen z.B. als Folge einer Verletzung bis hin zu chronischen Schmerzerkrankungen. Zur Behandlung steht eine Palette verschiedenster Verfahren zur Verfügung, wobei Medikamente einen zentralen Stellenwert einnehmen . . .

Schleudertrauma

Ein Schleudertrauma ist eine Weichteilverletzung im Bereich der Halswirbelsäule. Sie entsteht durch plötzliche, ruckartige Beugung und Überstreckung des Kopfes. Häufigste Ursache sind Auffahrunfälle. Als typische Beschwerden treten – meist erst einige Zeit nach dem Unfall – Nacken- und eventuell Kopfschmerzen sowie ein „steifer Hals“ auf . . .

Gürtelrose

Die Gürtelrose (Herpes zoster, Zoster) ist eine durch Varicella-zoster-Virus (VZV) ausgelöste Infektionskrankheit. Nahezu alle Kinder machen eine Infektion mit dem hochinfektiösen Varicella-zoster-Virus durch und bekommen Windpocken. Nach dieser Erstinfektion bleibt das Virus lebenslang in den Spinalganglien im Wirbelkanal existent. Jahre bis Jahrzehnte später kann es durch Reaktivierung zur Zweiterkrankung mit dem Virus kommen . . .

Demenz

Der Verlust von Gehirnzellen mit zunehmendem Alter ist an sich ein natürlicher Vorgang. Bei einer Demenz läuft das Absterben von Gehirnzellen aufgrund krankhafter Prozesse jedoch viel rascher als normal ab. Die Folgen sind u.a. eine zunehmende Vergesslichkeit sowie eine fortschreitende Beeinträchtigung wichtiger Gehirnfunktionen. Erkrankte können ihren Alltag immer weniger selbstständig bewältigen. Auch die emotionalen und sozialen Fähigkeiten werden gestört und es können sich schwierige Verhaltensweisen entwickeln. Das erfordert von den betreuenden und pflegenden Personen viele Einfühlungsvermögen, Geduld, aber auch Wissen über den richtigen Umgang. Durch gezielte Behandlung, individuelle Betreuung und spezielles Training können die Entwicklung einer Demenzerkrankung verlangsamt und die Lebensqualität der Betroffenen verbessert werden. Rund 100.000 Menschen leiden in Österreich an einer Demenz, die häufigste Form ist die Alzheimer-Krankheit . . .

Kopfschmerz & Migräne

Kopfschmerzen gehören zu den häufigsten gesundheitlichen Beschwerden. Meist sind Frauen davon betroffen. Es wird im Allgemeinen zwischen primären und sekundären Kopfschmerzen unterschieden. Primäre Kopfschmerzerkrankungen sind eigenständige Krankheiten, z.B. Kopfschmerz vom Spannungstyp oder Migräne. Diese machen den Großteil der Kopfschmerzen aus. Sekundären Kopfschmerzen liegt eine andere Erkrankung zugrunde . . .

Epilepsie

Epilepsieerkrankte sind einer Reihe von Vorurteilen ausgesetzt. Dass die meisten Betroffenen jedoch durch eine maßgeschneiderte Therapie anfallsfrei und somit ein „normales Leben“ führen können, ist landläufig vielen nicht bekannt. Epilepsie ist eine Erkrankung des Gehirns, bei der es zu einer unkoordinierten Entladung von Nervenzellen im Gehirn – epileptischen Anfällen – kommt . . .

Morbus Parkinson

Die Parkinson-Krankheit zählt – neben der Alzheimer-Demenz und dem Schlaganfall – zu den häufigsten Erkrankungen des Nervensystems im höheren Lebensalter. Meist tritt die nicht ansteckende Erkrankung in der zweiten Lebenshälfte auf. Allerdings wird bei etwa zehn Prozent der Patientinnen/Patienten die Diagnose bereits wesentlich früher festgestellt. In Österreich sind etwa 15.000 Menschen betroffen. Die auslösenden Ursachen des Morbus Parkinson sind nach wie vor unbekannt . . .

Multiple Sklerose

Multiple Sklerose ist die häufigste entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems bei jungen Erwachsenen, die zu Behinderungen führen kann. Die nicht ansteckende, chronisch-entzündliche Autoimmunkrankheit kann sehr unterschiedlich verlaufen. In 90 Prozent der Fälle beginnt die Erkrankung akut mit einem „Schub“ und verläuft dann zunächst schubförmig weiter, in etwa zehn Prozent entwickeln sich die Beschwerden von Beginn an langsam zunehmend . . .

Schlafstörungen

Schlafstörungen können mit gesundheitlichen Problemen verbunden sein und die Lebensqualität stark vermindern. Manche akuten Beeinträchtigungen (wie etwa der Jetlag) legen sich meistens nach kurzer Zeit. Die Ursachen sind unterschiedlich und reichen von Erkrankungen beziehungsweise Störungen, Schmerzen, Drogenkonsum, Medikamenteneinnahme bis hin zu bestimmten Verhaltensweisen . . . 

Schlaganfall

In Österreich ist der Schlaganfall nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs die dritthäufigste Todesursache und die Hauptursache für bleibende Behinderungen. Das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, steigt mit zunehmendem Alter. Etwa 80 Prozent der Betroffenen sind älter als 60 Jahre, aber auch bei jungen Erwachsenen und selbst bei Kindern kann ein Schlaganfall vorkommen . . .

Nervenschmerzen (Neuralgien)

Unter Neuralgien (Nervenschmerzen) versteht man Schmerzsyndrome, die sich in der Regel auf das Ausbreitungsgebiet eines Nervs beschränken. Es können jedoch auch mehrere Nerven gleichzeitig betroffen sein. Typisch sind heftige Schmerzen, die oft als elektrisierend, einschießend oder brennend beschrieben werden. Auch leichte Berührung des betroffenen Areals kann Schmerzen auslösen . . .

Facialisparese (Gesichtslähmung)

Eine Gesichtslähmung (periphere Fazialisparese) ist eine Schwäche oder Lähmung der Gesichtsmuskulatur, die meist eine, seltener auch beide Gesichtshälften betreffen kann. Sie entsteht durch eine Schädigung des Gesichtsnervs, häufig ohne erkennbare Ursache. Die Beschwerden können mit der Zeit verschwinden, aber auch dauerhaft bestehen bleiben . . .

Meningitis

Bei einer Meningitis (Hirnhautentzündung) kommt es zur Entzündung der Hirnhäute bzw. Rückenmarkshäute, oft auch von Beidem. Sie wird z.B. durch Bakterien oder Viren ausgelöst und kann in Zusammenhang mit schweren Erkrankungen (z.B. Schlaganfall) und Begleiterkrankungen (z.B. Borreliose, Tuberkulose) stehen. Bei Sonnenstich sowie als Komplikation von operativen Eingriffen kann es ebenfalls dazu kommen . . .

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